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Klartext-Kolumne: Brandenburg – Ein Vorschlag zur Güte

Vier Tage nach dem Bruch des Deutschlandpaktes zwischen NPD und DVU hat sich der Pulverdampf etwas gelegt. Doch wie weiter? Ein Plädoyer für eine gemeinsame Liste zur Landtagswahl in Brandenburg.

Aus aktuellem Anlass

Zunächst empfiehlt es sich einmal die aktuelle Sachlage zu beleuchten: Am 27. Juni hat der NPD-Bundesvorstand einstimmig beschlossen, dem Antrag des Brandenburgischen Landesverbandes der Partei auf einen eigenständigen Antritt in Konkurrenz zur DVU bei der zeitgleich mit der Bundestagswahl stattfindenden Landtagswahl grünes Licht zu geben. Gleichzeitig unterbreitete die Partei der DVU ein “Angebot”: Antritt unter dem Namen der NPD, mit einem DVU-Mitglied auf Listenplatz 1 und weiteren DVU-Mitgliedern auf weiter hinten befindlichen Listenplätzen. DVU-Spitzenkandidatin Liane Hesselbarth lehnte umgehend ab. So weit, so schlecht. Allem Anschein nach wird es also am Wahlabend zwei Verlierer geben – doch das muss nicht sein. Denn es gibt noch eine Option, über die bisher gar nicht geredet wurde – zu Unrecht, wie wir meinen.

Dass die DVU das “Angebot” der NPD abgelehnt hat, ist nicht nur wegen der nachvollziehbaren menschlichen Emotionen verständlich, sondern auch, weil die DVU gegenüber der NPD einige Vorteile hat. So entfällt aufgrund ihrer Anwesenheit im Landtag das Sammeln von Unterstützungsunterschriften und im Wahlkampf selbst kann sich die Partei in den TV-Runden präsentieren – beide Annehmlichkeiten fielen weg, wenn man sich auf eine gemeinsame Liste unter dem Namen der NPD einigen würde.

Daher nun der Vorschlag zur Güte von GESAMTRECHTS.TK: Die DVU sollte das “Angebot” der NPD mit einem Gegenangebot übertrumpfen. Inhalt: Antritt von DVU- und NPD-Mitgliedern unter dem Listennamen der DVU, da dies die oben bereits erwähnten Annehmlichkeiten beinhalten würde, man sich also unnötige Arbeit ersparen und TV-Präsenz erhalten würde. Gleichzeitig sollte das oft bemühte Argument, dass die NPD wegen des zeitgleich stattfindenden Bundestagswahlkampfes ohnehin in der Öffentlichkeit präsent und ihr Name bekannter ist dahingehend genutzt werden, dass auf den Werbematerialien zur Landtagswahl (!) die Namen beider Parteien trotz dem Antritt unter DVU-Flagge in gleicher Wahrnehmbarkeit angebracht werden. Dies könnte den “Europawahl-Effekt” (der ganz normale rechte Durchschnittswähler kennt NPD und REP, kaum aber die DVU) verhindern helfen.  Zusätzlicher Vorteil dieser Möglichkeit ist, dass sich NPD und DVU bis zum 10. August (dem Tag, an welchem die Liste stehen muss) nach Herzenslust zanken können, wer nun welche Position auf der Liste einnehmen soll.

Sofern die NPD die in ihrer Erklärung zum Bruch des Deutschlandpaktes verlautbarten Zeilen

Der DVU bietet sich jetzt die historische Gelegenheit, auf eine veränderte Situation schnell zu reagieren, den immer wieder von ihrem neuen Bundesvorsitzenden angekündigten Zusammenschluß mit der NPD energisch zu betreiben und damit in Brandenburg das Projekt einer starken nationalen Rechten in Deutschland voranzutreiben. Es geht nicht um Geld und Posten, sondern darum, maximale Erfolge zur Sicherung der Zukunft unseres Volkes zu erzielen.

ernst gemeint hat wird sie ein solches Angebot kaum ausschlagen können.

Ein Zustandekommen setzt allerdings voraus, dass alle Beteiligten über ihren Schatten springen und nicht mehr zurückschauen, sondern in die nahe Zukunft blicken und in wenn schon nach den Ereignissen nicht vertrauensvollem, so doch konstruktivem und fairem Zusammenwirken daran arbeiten, eine einvernehmliche, für alle Seiten tragbare Lösung zu WOLLEN. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – und nur Einigkeit macht stark, insbesondere wenn wie in diesem Fall das “Angebot” der NPD und die Vorteile der DVU als bereits im Landtag sitzende Partei kombiniert werden.

Sehr geehrter Damen und Herren von NPD und DVU, denken Sie einmal darüber nach! Für Deutschland!

Categories: Exklusiv
  1. george
    1. July 2009 at 00:59 | #1

    Die NPD hat den Deutschlandpakt doch nicht wegen Brandenburg gekündigt. Es war halt nur die beste Zeit dem “Bündnis-Gegner” den Dolchstoß zu verpassen. Die NPD reitet auf etwas zu hohem Roß. Noch ist garnicht klar, ob sie an vergangene Erfolge anknüpfen kann und ihr z.B. bei der Bundestagswahl nicht ein ähnliches Schicksal wie der DVU bei der Europawahl blüht. Mein Vorschlag: NPD verbieten, die braucht wirklich keiner, außer der VS und die DVU zu einer Alternative ausbauen.

    • 1. July 2009 at 20:41 | #2

      Was? NPD verbieten? Du willst also tatsächlich in einer Zeit der Krise am Arbeitsmarkt Arbeitsplätze für Beamte abbauen und Tausenden Prekariatsangehörigen ihren Nebenjob beim V-Amt nehmen? :)

  2. Wilhelm
    1. July 2009 at 01:36 | #3

    TV-Präsenz der DVU??? Träumt weiter!*

    *Wir leben lieber in der Realität, ganz offenbar anders als so mancher Kommentarspalten-Wilhelm. – organisator

  3. horst
    1. July 2009 at 01:37 | #4

    Relativ gute Idee, vielleicht ist es sogar möglich unter NPD/DVU anzutreten. Die NPD hat die Köpfe, Bekanntheit & Mobilisierungskraft und die DVU hat das Geld um ordentlich Wahlkampf zu führen und die parlamentarische Erfahrung in Brandenburg, sowie das Recht auf Medienauftritte im Fernsehen. Gemeinsam ist man zudem in fast allen Kreistagen vertreten und hat zusammen über 500 Mitglieder + Unterstützung der Freien. Was wäre das für ein Signal für die Medien wenn die Nationalen geschlossen antreten. Ich kann hier nur zur Vernunft auf beiden Seiten aufrufen. Die DVU nimmt man wirklich kaum wahr, aber mit der zusätzlichen Schlagkraft der NPD kann man in Brandenburg eine starke Rechte aufbauen. Der getrennte Antritt bringt nichts, außer den Verlust eines Landtages und das kann und darf nicht das Ziel sein. Was das nationale Lager hier im Osten aufgebaut hat, sollte nicht einfach durch niedere Triebe zerstört werden. 10 Jahre nationale Opposition, macht 15 daraus! Ich möchte hier nur an die REP Fraktion die einst im Landtag von BaWü (10 Jahre) war erinnern und die fast noch eine 3. Periode geschafft hätten. Heute siechen die REPs in ihrem einstigen Stammland vor sich dahin und wenn in Brandenburg die Nationalen scheitern auf Grund niederer Interessen werden sie genauso dahinsiechen.

  4. Prometheus
    1. July 2009 at 01:46 | #5

    Herzlichen Dank an die Redaktion, dass Ihr begonnen habt, ein Brainstorming in diese sachlich/konstruktive Richtung anzustossen!

    Im Grundsatz entspräche der Vorschlag ja dem Angebot der NPD, nur mit dem Unterschied, dass man leider wieder zwei verschiedene Parteinamen auf den Plakaten und den Stimmzetteln hätte.

    Diesen eindeutigen Nachteil wiegen die TV-Spots meiner Ansicht nach nicht auf. Man sollte so konsequent sein und von vornherein unter EINER Flagge segeln, nämlich unter der bekannteren/schlagkräftigeren Marke, die ja ohnehin schon auf den BTW-Stimmzetteln steht.

    Hinzu käme, dass die NPD durch die Wahlen in Sachsen, Thüringen und im Saarland bereits Wochen vorher in allen Medien thematisiert wird. Das bedeutet kostenlose PR, die im Vorfeld der Brandenburg-Wahl einen Synergieeffekt darstellen würde. Die Marke “NPD” wäre bereits Wochen vorher ständig im Gespräch, die Marke “DVU” müsste erst separat für Brandenburg beworben werden. Ein Nachteil, wie ich finde.

    Der mediale Knüller wäre allerdings die zeitnahe Ankündigung einer Verschmelzung beider Parteien, die dann nach den Wahlen Ende 2009 vollzogen wird. Meinetwegen gerne unter einem neuen gemeinsamen Namen.

    Man hätte somit aus der Not eine Tugend gemacht und die etablierten Medien würden ziemlich dumm aus der Wäsche schauen. Das wäre nicht nur die konsequenteste Lösung, sondern auch die beste Werbung, die man kostenlos haben kann.

  5. Nationalliberaler
    1. July 2009 at 02:18 | #6

    Stimme Prometheus zu.

    Wichtig ist, dass den Brandenburger DVU-Kadern kein Nachteil aus der Fusion entsteht, d.h. bei DIESER Wahl die Liste komplett mit DVU-Kadern besetzt wird und nicht nur zum Teil. Dieses Zugestaendnis muss man Hesselbarth und Co. schon machen.

    • Prometheus
      1. July 2009 at 02:29 | #7

      d’accord, das wäre das Zugeständnis !

    • Tiwaz
      1. July 2009 at 03:05 | #8

      @Nationalliberaler

      Auch wenn die ganze Diskussion ein Luftschloss ist: Eine reine DVU-Liste wäre Quatsch, weil das Verhalten der Fraktion in diesem Fall unberechenbar werden würde: Man tritt als NPD/Offene Liste an und beim ersten Streit wird dann geschlossen als Fraktion mit der Partei gebrochen.

      Man darf niemals vergessen, dass falls es eine Einigung geben sollte, diese im Kampf entstanden wäre. Beide Seiten müssen sich daher absichern.

      Ein NPD-Mann wäre daher Minimum. Alles andere wäre der Basis vermutlich auch schwer zu vermitteln.

      ——

      Ich hoffe inständig, dass man bei der DVU Brandenburg die Lage richtig interpretiert: Es ist richtig, dass die NPD gewaltigen Druck ausübt und schön ist das sicher nicht. Doch letztlich ist es der einzige Weg, die DVU-Führung an den Verhandlungstisch zu zwingen. Diese Leute haben schon lange vor den jüngsten Vorkommnissen deutlich gemacht, dass sie an einer Parteifusion keinerlei Interesse haben.

      Vernünftige Argumente hatten sie dafür keine, im Gegenteil die Vernunft gebietet den Aufbau einer gemeinsamen nationalen Alternative. Es wird daher deutlich, dass es allein um die Individualinteressen und den persönlichen Groll einzelner Protagonisten geht. Es bleibt daher kein anderer Weg als diese Leute durch politischen Druck zu Verhandlungen zu zwingen!

      Lasst euch nicht für dumm verkaufen! Anders als es hier einige gekränkte Leithammel suggerieren wollen, geht es nicht darum, die DVU als Partei anzugreifen. Kein anständiger NPD’ler hat irgendein Problem mit anständigen Nationalisten aus den Reihen der DVU. Im Gegenteil: Die Zusammenarbeit läuft meist reibungslos und fruchtbar!

      Die Kräfte aller Nationalisten müssen ENDLICH gebündelt werden!

      • blacksun87
        1. July 2009 at 03:08 | #9

        eben

      • Nationalliberaler
        1. July 2009 at 18:21 | #10

        @Tiwaz

        Damit hast Du natuerlich recht. Aber was sagt Frau H. dazu?

        Ich versetze mich einfach mal in die Lage von Hesselbarth: Die ist Vorsitzende der einzigen DVU-LT-Fraktion und glaubt felsenfest, dass sie den Wiedereinzug auch gegen die NPD schafft (das glaubt sie tatsaechlich!). Jetzt soll sie auf der Liste einer Partei kandidieren, von der sie gerade erst “verraten” wurde und dann soll sie der Haelfte ihrer Mitstreiter auch noch mitteilen, dass diese leider nicht mit auf die Liste koennen. Ich glaub das wird nix. (Ist ja nun sowieso gelaufen…)

        Dass die NPD Druck ausuebt, finde ich gut. Die Probleme liegen eher im psychologischen Bereich.

      • Klaus
        1. July 2009 at 20:55 | #11

        Platz 1-3 DVU (weil denen ursprünglich das Bundesland zugesprochen war), 4 NPD, 5 DVU, 6 NPD, 7 DVU, 8 NPD, 9 DVU, 10 NPD,…..

  6. 1. July 2009 at 02:26 | #12

    Sehr guter Vorschlag. Wenn jetzt in den Medien kommt, es tritt doch nur eine Rechte an, dann kommt die Meldung an fast alle Haushalte. Und was machen die ? Die Wählen dann rechts und die Chancen reinzukommen liegen noch höher. Es ist ein guter Propagandaeffekt, wenn nun der Streit begelegt wird. Am besten wäre: 1. Platz DVU, 2. NPD, 3 . DVU 4. NPD. 5 DVU 6 NPD 7 DVU 8 NPD
    So würde das Bedeuten, bei 8% z.B. 8 Mandate , je 4 für NPD, und vier für die DVU.

    • Brandenbürger
      1. July 2009 at 09:15 | #13

      sehr guter Vorschlag

  7. Statler & Waldorf
    1. July 2009 at 02:40 | #14

    Hm? Klar, mit einem so vertrauenswürdigen Partner wie den Voigtianern trifft man gerne wieder eine Vereinbarung, Irgendwann wird man ja vielleicht NICHT beschissen…

    • blacksun87
      1. July 2009 at 02:57 | #15

      Ich würde sogar einen PAKT mit dem Teufel eingehen, wenn wir dadurch Deutschland retten könnten!!!

      • Reinhard
        1. July 2009 at 04:14 | #16

        Aus vielen Sagen weiss man das der Teufel extrem Vertragstreu ist.
        Also mit dem kann ruhig ein Geschäft eingehen.
        Mit der NPD nicht.

    • Karin
      1. July 2009 at 09:10 | #17

      Ich hätte da auch so meine Schwierigkeiten mit einen vertragsbrüchigen Partner wie der NPD noch einmal einen Vertrag zu schließen. Außerdem ist es schon verwunderlich, warum jetzt 3 Monate vor der Wahl so ein Druck ausgeübt wird. Seit etlichen Monaten weiß man, daß die Bundestagswahl- und Landtagswahl in Brandenburg zusammenfällt. Warum hat man nicht da schon angekündigt den Pakt zu brechen ? Nein, für mich stinkt das zum Himmel.

      • Tiwaz
        1. July 2009 at 13:42 | #18

        “Seit etlichen Monaten weiß man, daß die Bundestagswahl- und Landtagswahl in Brandenburg zusammenfällt. Warum hat man nicht da schon angekündigt den Pakt zu brechen ?”

        Weil es ziemlich wahrscheinlich ist, dass sich die DVU oder Teile von ihr gegen die Vernunft entscheiden, sich weigern mit der NPD zu verhandeln und politisch Amok laufen.

        Brinkmanns Vorschlag, Verhinderungswahlkämpfe zu starten, spricht in dieser Hinsicht Bände. Bei der Bundestagswahl im September ist das nicht weiter schlimm, da hier niemand ernsthaft die 5%-Hürde anpeilt. Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen, wo es knapp werden könnte, hingegen schon.

        Es war vermutlich eine taktische Entscheidung.

      • corilen
        1. July 2009 at 17:29 | #19

        1.Die DVU hat Frey ($) nicht mehr.
        2. vergeigten EU Wahl!

        Beides legte die Schwäche der DVU gnadenlos offen!

      • Stoertebecker81
        1. September 2009 at 14:28 | #20

        @Karin
        das ist klar das habe ich in allen Kommentaren die ich zu dem Thema auf Gesamtrechts.tk geschrieben habe auch gesagt. Ich bitte sie aber das nicht grundsätzlich auf die gesamte NPD zu beziehen. Das das vertrauen erheblich durch den unnötigen Paktbruch gestört wurde ist klar nun müssen aber die willigen beider Seiten einen Weg finden.

      • Stoertebecker81
        1. September 2009 at 15:53 | #21

        Zunächst Dank an Andreas Molau ich hoffe es ist ihnen und Herrn Faust und den anderen Fürsrechern der “rechtenEinheit” ernst damit. Ich vermute fast Herr Voigt wartet die Wahlen ab und erklärt sich dann zu einer Fusion. Das muß er aus mehren Gründen:
        1. Er war maßgeblich für den Bruch des Paktes mitverantwortlich
        2. Er weiß es selbst das es ihm nicht hilft NSler um sich zu scharen, da und das ist Fakt die rechte Einheit nie so greifbar war wie jetzt
        3. Er weiß das er jetzt die möglichkeit hat eine Fusion in seinem Sinne mitzugestalten diese Option verliert er wenn er sich verweigert und wie auch immer durch einen ordentlichen oder außerordentlichen Bundesparteitag von den Delegierten die die KV´s senden enttrohnt wird.

        Die Zeit ist reif für eine geeinte Rechte wie auch immer diese aussehn wird und um 0,x% REP Spalter mache ich mir hierbei keine Sorgen denn die lassen wir ebenso rechts liegen wie links solche MLPD Seilschaften in einer Coexistenz zu den tonangebenden Kräften existieren. Nur die tonangebenden Kräfte müssen sich einigen. Voigt wird sich nicht nachsagen lassen der Totengräber der Nationalen Einheit zu sein warum auch dann hätte er nicht maßgeblich seinerzeit am D-Pakt mitgewirkt. Also bewahren wir doch Ruhe und warten ab. Der NPD Bundesvorsitzende wird eine Entscheidung treffen allerdings erst nach den Wahlen.

  8. Realitst
    1. July 2009 at 06:58 | #22

    @(IM) Reinhard

    Ach mit der NPD kann man keinen Pakt eingehen?? Seltsam, wo der Deutschlandpakt geschlossen wurde, da war es der DVU noch ganz Recht das die von dir so verschmähte NPD mitmachte. Und über die Unterstützung im Europawahlkampf hat sie sich wohl auch nicht beschwert. Und als sie nun trotz Unterstützung der NPD völlig abschmierte, ja, da ist nun das Gejammer groß das die Nationaldemokraten den Pakt kündigen.
    Woher auch immer du deine Abneigung gegenüber der NPD nimmst, Berechtigt ist sie HIERBEI nicht!

  9. Original
    1. July 2009 at 07:03 | #23

    Ja man fragt sich, warum die DVU nicht früher drauf gekommen ist. Oder warum man nicht wenigstens ein paar NPD-Kader zum Listenparteitag eingeladen hat. L

    Letztendlich ist doch das genau das, was die Brandenburger NPD auf die Kiefer (Palmen gibts da ja nicht) gebracht hat. Wenn es eine gute Lösung gibt mit der alle gut leben können (egal unter welchem Namen) wäre das doch in Ordnung.

  10. beobachter
    1. July 2009 at 07:43 | #24

    beobachter
    Bevor die DVUler sich um einen Listenplatz bei der NPD bewerben könnten, müßte erst einmal die eigene Landesliste zurückgezogen werden. Gewählt wird die NPD-Landesliste aber nur von NPD-Delegierten. Wer gibt der DVU eigentlich die Garantie, daß die DVU-Vertreter überhaupt gewählt würden? Jene NPD-Führung, die auf Verträge sch…, werden doch zur Durchsetzung ihrer Eigeninteressen auch keine Skrupel haben, sich auch bei einer solchen Vereinbarung einen Teufel drum zu scheren (und die Verantwortung auf die geheime Wahl des Parteitagssouverän abschieben).

    • Tiwaz
      1. July 2009 at 13:54 | #25

      “Wer gibt der DVU eigentlich die Garantie, daß die DVU-Vertreter überhaupt gewählt würden?”

      Die Tatsache, dass Beier ein großes Interesse haben dürfte, in den Landtag einzuziehen. Und jedem mit Verstand klar ist, dass das gegen die DVU, so schwach sie alleine auch abschneiden wird, schwer möglich ist.

      Falls die Wahlen für die DVU nicht zufriedenstellend laufen sollten, könnte sie jederzeit eine eigene Liste einreichen. Ich hab vergessen, wie lang das genau geht. Ist jedenfalls noch ein Weilchen hin.

    • vorndran
      1. July 2009 at 14:17 | #26

      @Tiwaz: VÖLLIG RICHTIG! ZUTREFFENDE BEDENKEN ZUR RECHTEN ZEIT !

  11. 1. July 2009 at 08:39 | #27

    Berichtigen Sie mich, wenn ich falsch liege: Heute um 18 Uhr läuft die Frist ab, innerhalb der man gemeinsame Listen beim Landeswahlleiter anmelden muss.*

    *Es ist aber ein Unterschied ob man Listenverbindungen oder eine DVU-Liste mit NPD-Kandidaten drauf meint. – organisator

    • 1. July 2009 at 17:12 | #28

      Gut, das wollte ich wissen. Danke!

  12. Stefan
    1. July 2009 at 08:55 | #29

    Ja Ja, die DVU bekommt Angst, deswegen diese Aktion.
    Molau, Hesselbarth und Konsorten können doch mal bei Gert Wilders anfragen, da wären Sie in einer “poltikfähigen” Partei.
    Dieses ganze pseudo-intellektuelle Gehabe ist kaum zu ertragen.

  13. 1. July 2009 at 09:36 | #30

    Gemeinsame Liste von NPD und DVU in Brandenburg noch möglich?

    Ist es in Brandenburg trotz des „Bruchs“ zwischen dem Landesverband der Nationaldemokraten und der Deutschen Volksunion trotzdem noch möglich eine gemeinsame Liste für die anstehenden Landtagswahlen hin zu bekommen? Nun vom Prinzip her wäre es durchaus im Bereich des Möglichen, allerdings dürfte ein solches Zustandekommen wohl mehr als Träumerei sein. Nach dem offenen Brief der Brandenburgischen DVU Fraktionsvorsitzenden Liane Hesselbarth an den NPD Parteivorsitzenden Udo Voigt dürfte wohl endgültig klar sein das mit der DVU Führung in Brandenburg keine Übereinkunft in diesen Dingen möglich ist. Mann gibt sich als das beleidigte Opfer und unterstellt der NPD gar die DVU Abgeordneten „kaufen“ zu wollen. (Zitat im offenen Brief: „Ich war nie käuflich, ich bin nicht käuflich und ich werde niemals käuflich sein!“) An dieser Stelle sollten wir es uns noch einmal ins Gedächtnis Rufen wer es denn in der Vergangenheit war der sich stets mit dem angeblichen „schwedischen Millionär“ Patrik Brinkmann in der Öffentlichkeit präsentierte. Auch die dauernden Signale in Richtung der Apfel-Franz-Roßmüller-Marx Koalition die stets zeigen sollten das man einem Übertritt zur DVU durchaus Positiv gegenüber steht. Mann könnte auch von einer gezielten Dauerprovokation der Volksunion bzw. insbesondere ihres Bundespressesprechers Andreas Molau, gegenüber der NPD sprechen. Nicht zu sehr offen, eher unterschwellig wollte man verdeutlichen wer hier die bessere Nationale Partei ist. Zumindest bis zum Wahldebakel der DVU bei der Europawahl. Spätestens jetzt war klar das die Volksunion strukturell, sowie an der Mitgliederbasis gemessen nicht bundesweit Kampagnenfähig ist. Die beschämenden 0,4% die bei der Europawahl erreicht wurden, selbst wenn man bei der Auszählung die von Frau Hesselbarth erwogene „Wahlfälschung“ mit einbezieht, sind als klarer Indikator dafür zu werten das die DVU offenbar nicht vollkommen Wahlkampffähig ist. Diese Erkenntnis dürfte letztendlich auch dazu geführt haben das die NPD im „Superwahljahr“ 2009 den Pakt gekündigt hat und gleichzeitig die Übernahme der noch vorhandenen, funktionsfähigen Strukturen angeboten. Wenn man das ganze einmal Nüchtern und Sachlich betrachtet ohne politischen „Schaum vorm Mund“, so stellt sich einem der Fusionsgedanke doch sehr Vernünftig und Sinnvoll dar. Wenn es Herrn Faust und seiner DVU tatsächlich darum geht eine starke, geeinte und bundesweit gut organisierte Rechtspartei zu etablieren, dann nimmt er das Angebot zur Fusion an. Diese Situation hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf Brandenburg, vor allem die dort erreichten 1,7 % der Volksunion bei den Europawahlen. Vor diesem Hintergrund dürften auch die Entscheidungen des NPD Parteivorstandes und des Brandenburger Landesvorstandes unter Klaus Beier stehen und von dieser Warte aus durchaus Nachvollziehbar wirken. In so fern kann man die Frage ob es noch eine gemeinsame List der in Brandenburg geben kann rationell gesehen mit JA beantworten, wenn man es natürlich aus der emotional getrübten Brille eines sich beleidigt fühlenden DVU Verbandes betrachtet wohl eher NEIN.

    • 1. July 2009 at 11:26 | #31

      Verehrter nid-Info Block. Ich verwahre mich gegen den Vorwurf einer “Dauerprovokation”. Die soll angeblich, so Ihre Ausführungen, darin bestehen, dass die DVU als bessere nationale Partei dargestellt worden sei. Tatsache ist: Die DVU ist eine bestehende rechte Partei und hat sich so positioniert. Was in der Darstellung von Positionen und Lösungsansätzen eine Provokation sein soll, das müssen Sie mal verraten.
      Was Herrn Brinkmann anlangt, so vergessen Sie, dass Udo Voigt sich mit ihm ebenfalls hat ausgiebig sehen lassen. Ebenso, dass es die NPD gewesen ist, die durch Kredite von Brinkmann operieren konnte. Leider weiß man ja in der NPD nicht, wo welche Gelder hingegangen sind. Dies festzustellen ist übrigens, bevor Sie das wieder mutmaßen, auch keine Provokation. Sie mögen sich vielleicht nicht ärgern, wenn in einer nationalen Partei Geld verschwindet. Ich schon.
      Wie es politisch nun weiter geht, das liegt in den Händen der Verantwortlichen. Mir ist nicht bekannt, dass sich Udo Voigt und Klaus Beier mit Matthias Faust und Liane Hesselbarth getroffen hätten. Auch ein Gesprächswunsch ist mir nicht bekannt. Wie wäre es denn gewesen, wenn man vor dem Paktbruch ein Gespräch geführt hätte. In diesem hätte man zum Beispiel formulieren können: Wenn das und das nicht geschieht, dann werden wir jenes tun. Stattdessen gab es zunächst nur Gerüchte und dann vollendete Tatsachen.
      Aber das ist sicher keine Provokation.

      • Prometheus
        1. July 2009 at 11:57 | #32

        @ Andreas Molau

        “Mir ist nicht bekannt, dass sich Udo Voigt und Klaus Beier mit Matthias Faust und Liane Hesselbarth getroffen hätten.”

        Stimmt und das ist sehr traurig!

        “Auch ein Gesprächswunsch ist mir nicht bekannt.”

        Das ist Blödsinn!

        Von NPD-Seite hat es (insb. nach dem EU-Wahl-Fiasko) viele Versuche gegeben, mit Ihrer Parteiführung in Kontakt zu treten. Voigt hat diesen “Gesprächswunsch” sogar in zwei Video-Botschaften öffentlich formuliert. Nun liegt ein sehr konkretes, sehr ernst gemeintes Angebot vor, dass sich nicht nur auf einen gemeinsamen Wahlkampf in Brandenburg bezieht, sondern darüber hinaus die Vereinigung beider Parteien als strategisches Ziel benennt.

        Und was tut Ihr?

        Ihr spielt die Beleidigten und benehmt Euch wie bockige Kinder, siehe Statements Faust/Hesselbarth. Faust hat es nicht einmal für nötig gehalten das NPD-Angebot als Verhandlungsbasis zu betrachten und ggf. darauf aufbauend eigene Vorschläge für ein konzertiertes Vorgehen zu unterbreiten. Oh nein Herr Molau, so leicht lassen wir uns nicht für dumm verkaufen. Ihre Parteiführung hat sich durch eine beispiellose Serie taktischer Fehlentscheidungen ins “Schach” manövriert und es liegt ganz bei Ihnen ob daraus ein “Schachmatt” wird.

        Ihr seit am Zug!

      • 1. July 2009 at 13:09 | #33

        Das ist schön, dass Sie den ersten Teil einräumen. Es hat kein Gespräch stattgefunden. Dann sagen Sie mir doch mal, wer sollte denn dieses Gespräch anberaumen. Derjenige, der den Pakt verändern oder derjenige, der ihn erfüllen will? Ich bitte da um eine ganz konkrete Antwort.
        Dann finde ich es ja sehr schön, dass Ihnen “viele Versuche” bekannt sind, ein Gespräch zu eröffnen. Würden Sie dem Publikum auch verraten, was das für Versuche das waren und woher Sie da so genaue Kenntnis haben? Sollten Sie die Videobotschaft meinen, in der Udo Voigt den Bruch des Paktes ankündigt, sollten Sie das hier kundtun. Ich müsste Sie da fragen, ob das ernsthaft sein soll.
        Wie hätten sich denn Frau Hesselbarth und Herr Faust Ihrer Ansicht nach angemessen verhalten sollen. Etwa so: “Wir sind Euch schon entgegengekommen mit Thüringen im Deutschlandpakt und nun geben wir auch gleich Brandenburg ab? Wir verzichten auf eine Parteistiftung, wir verzichten auf Diskussionssendungen im Fernsehen. Hauptsache die NPD tritt an?”
        Vielleicht haben Sie es noch nicht bemerkt. Unser Ziel sollte es sein, gegen dieses System Schach zu spielen. Sie scheinen das Spiel im Binnenbereich zu bevorzugen. Da sollten Sie sich fragen lassen, um im Bild zu bleiben, welches Spiel Sie spielen.

      • vorndran
        1. July 2009 at 14:23 | #34

        Herr Molau, ob Sie nun zu Recht umstritten sind, oder zu unrecht, darüber zu urteilen, fehlt es den meisten hier – mich eingeschlossen – an Detailkenntnissen.

        Allerdings ist es Ihnen anzurechnen, daß Sie vernünftige Fragen gestellt haben, auf die auch eine vernünftige Antwort erfolgen sollte….

      • Prometheus
        1. July 2009 at 14:26 | #35

        @ Andreas Molau

        “Dann sagen Sie mir doch mal, wer sollte denn dieses Gespräch anberaumen. Derjenige, der den Pakt verändern oder derjenige, der ihn erfüllen will? Ich bitte da um eine ganz konkrete Antwort.”

        Aber gerne!

        Anberaumen sollten dieses Gespräch all jene, die nach der letzten Bruchlandung am 7. Juni endlich bereit sind, über ihren eigenen Tellerrand hinauszuschauen, sich wie Profis zu verhalten und die Interessen der GESAMTEN Nationalen Opposition und damit das Wohl des DEUTSCHEN VOLKES in den Vordergrund zu stellen.

        “Sollten Sie die Videobotschaft meinen, in der Udo Voigt den Bruch des Paktes ankündigt … ich müsste Sie da fragen, ob das ernsthaft sein soll.”

        Warum nicht? Einfach anrufen & nachfragen: +49. 30. 650-110

        “Wie hätten sich denn Frau Hesselbarth und Herr Faust Ihrer Ansicht nach angemessen verhalten sollen.”

        • Vielleicht nach dem Wahl-Fiasko in Klausur gehen?
        • Vielleicht ehrlich zu sich selbst sein?
        • Vielleicht von Beschönigungen Abstand nehmen?
        • Vielleicht den eingeschlagenen, separaten Weg überdenken?
        • Vielleicht den Bündnispartner präventiv einbinden?
        • Vielleicht auf ein “weiter so” verzichten?
        • Vielleicht die persönlichen Animositäten zurückstellen?
        • Vielleicht zur Abwechslung mal die Realitäten anerkennen?

        Oder um es mit Benn zu sagen: “ERKENNE DIE LAGE” !!

        “Unser Ziel sollte es sein, gegen dieses System Schach zu spielen.”

        Einverstanden!

        “Sie scheinen das Spiel im Binnenbereich zu bevorzugen.”

        Aber ganz im Gegenteil. Wie gesagt, rufen Sie an!

      • 1. July 2009 at 14:53 | #36

        Ich hatte Sie gefragt, ob diejenigen das Gespräch eröffnen sollten, die den Pakt verändern oder die ihn erfüllen wollen. Es ist bezeichnend, dass Sie sehr allgemein antworten. Wir müssen uns doch nicht unter rechten Parteien vorrechnen, wer wo ein Fiasko erlebt hat. Ich engagiere mich seit meinem 16. Lebensjahr politisch. Was meinen Sie, wie viele solche Wahlabende ich da erlebt habe. Und hören Sie doch mit solchen Floskeln auf: Über den eigenen Tellerrand schaun.. Oder sich wie Profis zu benehmen.
        Ich hätte gedacht, es könnte Ihnen vielleicht auffallen. Wenn man einen Pakt schließt und ihn zu verändern gedenkt, dann spricht man den an, mit dem man diesen Pakt geschlossen hat. Das war bei Thüringen so und hat hervorragend geklappt. Ich kenne die Nummer der Parteizentrale. Ich gehe aber davon aus, dass derjenige anruft, der etwas verändern will.
        Warum wurde das von Udo Voigt hier nicht so betrieben? Die Videobotschaft war ja gerade auf einen Bruch angelegt. Das wissen Sie ja auch.
        Sie schulden auch die Antwort, woher Sie denn von den Annäherungsversuchen der NPD wissen?
        Und auch etwas anderes wissen Sie und versuchen es durch ihre Kommentare hier zu verschleiern. Die DVU hätte erkennen sollen, dass der “eingeschlagene separate Weg” falsch sei. Sie wissen genau: Die DVU ist eine selbständige Partei, die einen Bündnisvertrag mit einer anderen selbständigen Partei, der NPD, abgeschlossen hat. Da wurde kein separater Weg eingeschlagen, sondern die beiden Parteien haben sich auf der Grundlage eines Wahlbündnisses angenähert. Dieses Wahlbündnis hat die Wahlantritte geregelt. Die DVU hat zusätzlich Thüringen an die NPD abgegeben. Und jetzt erwarten Sie hier also, dass sie sich am besten gleich ganz auflöst.
        Hat die DVU gleiches gefordert, als die NPD in einer ihrer schwersten Krisen nach der Verhaftung ihres Schatzmeisters stand? Ist da Herr Frey oder später Herr Faust nach außen getreten und hat gesagt: Die NPD hat mit ihrem Spendenskandal den guten Ruf des nationalen Lagers vergeigt?
        Es sollte sich hier keiner auf ein hohes Ross setzen.
        Wurde der Bündnispartner “präventiv” in Sachsen eingebunden oder im Saarland?
        Können Sie sich schließlich vorstellen, dass man politische Differenzen hat, ohne dass es sich dabei um eine persönliche Animosität handelt?
        Wenn Sie schon von Professionalität sprechen, dann ziehen Sie die Dinge im Schutz der Anonymität nicht auf eine persönliche Ebene. Wenn es etwas spaltet, dann sind es diese ständigen ehrabschneidenden Angriffe unter der Gürtellinie.

      • . . .
        1. July 2009 at 15:18 | #37

        Naja nun ist der Pakt beendet. Ich gehe nicht davon aus, dass die DVU Abgeordneten einer Positionierung auf derNPD-Liste zustimmen werden, auch wenn ich es mir wünschen würde.

        Ihnen Herr Molau hat man in den vergangenen Jahren nachgesagt, dass sie ein entschiedener Gegner diese Deutschlandpaktes seien und eine Auflösung schon vor längerer Zeit favorisiert haben. In diesem Sinne ist das doch eigentlich ganz in ihrem Interesse, oder haben sie jetzt, wo sie bei der DVU sind, einen anderen Blick auf diese Angelegenheit?

      • Realist
        1. July 2009 at 15:30 | #38

        @ Andreas Molau
        wieso hat sich Herr Faust mit Herrn Trinkhaus getroffen? Dies ist etwas seltsam, da sie erst auf eine Kandidatur verzichten und sich dann mit einer NPD-Abspaltung (Pro Thüringen) treffen, die auch zur Wahl antreten wollte.

        @ Prometheus
        Es bringt auch nichts sich gegenseitig die Wahlschlappen vorzuhalten. Genauso könnte Herr Molau der NPD die Wahlschlappe in Niedersachsen vorhalten.

      • 1. July 2009 at 15:47 | #39

        … Mit Ihrer Auslassung ist mir restlos klar, dass hier dieser NPD-Bundesvorstand mitschreibt. Mir sei nachgesagt worden, ich sei ein entschiedener Gegner des Deutschlandpaktes gewesen. Wo wurde mir denn das nachgesagt?

        Wenn Sie auf die Diskussionen anspielen, die im Bundesvorstand der NPD geführt wurden. Ich hatte mir in dieser Funktion ein offeneres Zusammenarbeiten zwischen den beiden Parteien gewünscht. Bündnispolitik hieß damals: persönliche Gespräche zwischen Udo Voigt und Gerhard Frey. Das fand ich zu wenig. Insofern war ich bündniskritisch. Diese Lage hat sich aber mit Matthias Faust geändert. Und es ist eben eine Unwahrheit, wenn hier in diesen Kommentaren die Voigt-Aussage kolportiert wird, die jetzige NPD-Führung habe sich um ein Gespräch bemüht. Dem ist nicht so.

        Statt mit offenem Visier zu argumentieren, führt man lieber Krieg gegen Personen. Indem Sie meine Kritik an der damaligen Bündnispolitik hier kundtun, so als sei darüber gesprochen worden in der Öffentlichkeit, können Sie nur direkte Informationen aus dem Bundesvorstand der NPD haben oder sind selbst Mitglied.

        Warum sich Herr Faust mit Herrn Trinkhaus getroffen hat? Weil ein persönliches Gespräch allemal richtiger ist, als sich auf Gerüchte zu verlassen. Ich habe auch in einer Phase, als Günter Deckert in der NPD persona non grata war am Rande einer Veranstaltung mit ihm gesprochen. Obwohl er geschmäht war und obwohl Deckert mir gegenüber auch mehr als kritisch eingestellt ist. Oder eben weil! So habe ich auch das Gespräch seinerzeit in Straßburg gesehen. Selbstverständlich habe ich dort auch mit Herrn Schlierer gesprochen. Warum auch nicht?

        Es muss doch darum gehen, die politische Schnittmenge zu finden, weil unser Volk sonst in wenigen Jahren platt gemacht ist.

      • Prometheus
        1. July 2009 at 15:48 | #40

        @ Andreas Molau

        “Ich hatte Sie gefragt, ob diejenigen das Gespräch eröffnen sollten, die den Pakt verändern oder die ihn erfüllen wollen.”

        Das habe ich schon verstanden, doch geht es nicht darum WER dieses Gespräch eröffnet sondern vielmehr darum, dass ein solches überhaupt stattfindet und vor allem, dass am Ende ein gutes Ergebnis im Sinn der gemeinsamen Sache vorliegt. Finden Sie den momentanen Zustand etwa befriedigend?

        “Die Videobotschaft war ja gerade auf einen Bruch angelegt. Das wissen Sie ja auch.”

        Irrtum!

        “Sie schulden auch die Antwort, woher Sie denn von den Annäherungsversuchen der NPD wissen?”

        Herr Molau, Sie schulden mir nichts und ich schulde Ihnen nichts. Interna gehören nicht in ein öffentliches Forum. Sie und ich wissen genau worauf sich diese/meine Aussage im Detail bezieht.

        “Und jetzt erwarten Sie hier also, dass sie sich am besten gleich ganz auflöst.”

        Ich erwarte gar nichts. Ich äussere nur meine bescheidene Meinung, so wie das andere auch tun. Die Kontroverse gehört zum Diskurs, ja sie ist sogar notwendig. Das ist kein Grund Nerven zu zeigen oder aus der Rolle zu fallen.

        “Hat die DVU gleiches gefordert, als die NPD in einer ihrer schwersten Krisen nach der Verhaftung ihres Schatzmeisters stand? Ist da Herr Frey oder später Herr Faust nach außen getreten und hat gesagt: Die NPD hat mit ihrem Spendenskandal den guten Ruf des nationalen Lagers vergeigt?”

        Das ist nicht Gegenstand der Diskussion.

        “Wurde der Bündnispartner “präventiv” in Sachsen eingebunden oder im Saarland?”

        Welche Ressourcen hätte er denn beisteuern können?

        “Können Sie sich schließlich vorstellen, dass man politische Differenzen hat, ohne dass es sich dabei um eine persönliche Animosität handelt?”

        Natürlich. Der Eindruck ist allerdings ein anderer.

        “Wenn Sie schon von Professionalität sprechen, dann ziehen Sie die Dinge im Schutz der Anonymität nicht auf eine persönliche Ebene. ( … ) Wenn es etwas spaltet, dann sind es diese ständigen ehrabschneidenden Angriffe unter der Gürtellinie.”

        Glauben Sie mir, das liegt mir fern.

      • 1. July 2009 at 16:18 | #41

        Nein, ich finde diesen Zustand nicht befriedigend. Ich konstatiere jedoch, dass dieser Zustand durch den Bündnisbruch zustande gekommen ist. Sie werden das anders sehen. Da werden wir nicht zusammenkommen.
        Auch was die Videobotschaft anlangt. Ich denke schon, dass hier der Bruch vorgezeichnet war. Und ich kenne auch niemanden, auch in der NPD, der das nach dieser Botschaft nicht so gesehen hätte. Sie offenbar schon.

        Doch, doch, wenn ich eine Behauptung öffentlich aufstelle, dann schuldet man dieser Öffentlichkeit auch eine Antwort. Sie behaupteten, es habe Gesprächsangebote gegeben. WO BITTE?

        Natürlich gehört eine Kontroverse zum Diskurs. Ich stelle mich dieser Kontroverse auch. Andere, wie ich schon schrieb, tun das nicht. Seien Sie beruhigt, diese Anwürfe “nerven” mich nicht. Aber es ist zwischen durch mal angebracht, die Dinge gerade zu rücken.

        Natürlich ist es Gegenstand der Diskussion, wenn man Vergleiche zieht. Ich könnte auch sagen: Nach dem Wahldestaster in Hessen. Das war auch mehr als das Rutschen unter die Erstattungsgrenze. Es ist deshalb Gegenstand, weil es zeigt, wie man miteinander umgehen kann.

        Was die DVU hätte beisteuern können? In der Zeit, für die Sie mich als “Spalter” haftbar machen wollen, hat die DVU den Wahlkampf zur Kommunalwahl in Thüringen und Sachsen mit Anzeigen, gemeinsamen Plakaten, Flugblättern und Infoständen unterstützt. Nun hat die DVU selbstverständlich keinen Anspruch auf Listenplätze in den Ländern angemeldet. Mit welcher Begründung fordern Sie das aber für Brandenburg?

        So, wo sehen Sie denn den Eindruck bestätigt, dass es persönliche Animositäten seien. Wenn man überhaupt davon sprechen kann, dann sind es doch Kommentare wie ihre, die persönlich beleidigen. Ich könnte Ihnen hier von gesamtrechts eine ganze Spalte zusammen kopieren. was auf Altermedia geäußert wird, offen geäußert wird, einmal ganz zu schweigen.

        Ich hoffe, dass es Gespräche geben wird und vor allem Lösungen. Nachdem hier aber von der jetzigen NPD-Führung Fakten geschaffen wurden, wird das eben sehr schwer.

      • Prometheus
        1. July 2009 at 16:34 | #42

        @ Andreas Molau

        “Nun hat die DVU selbstverständlich keinen Anspruch auf Listenplätze in den Ländern angemeldet. Mit welcher Begründung fordern Sie das aber für Brandenburg?”

        Sie sollten anerkennen, dass wir spätestens(!) nach dem Fiasko vom 7. Juni vor einer völlig veränderten Lage stehen und die DVU (das mögen Sie jawohl kaum bestreiten) keine reale Chance hat, ohne MASSIVE Unterstützung der NPD nochmals in den Brandenburger Landtag zu gelangen.

        Wenn ich also Hilfe benötige, dann muss ich meine Helfer auch einbinden und motivieren. Ich sollte also eine Gegenleistung anbieten. Der Vorschlag lautet: Gemeinsame Kandidatenliste.

        Wie lautet Ihr Vorschlag?

        “Ich hoffe, dass es Gespräche geben wird und vor allem Lösungen. Nachdem hier aber von der jetzigen NPD-Führung Fakten geschaffen wurden, wird das eben sehr schwer.”

        Tja, was ist schon leicht im Leben?

    • . . .
      1. July 2009 at 16:23 | #43

      @Andreas Molau

      Nein ich bin nicht im Bundesvorstand, oder in sonst irgendeinem Vorstand innerhalb der NPD. Was sie mir gerade entgegnet haben ist für mich ein bisher völlig unbekannter Umstand gewesen.

      • 1. July 2009 at 16:28 | #44

        so, so. Völlig unbekannt. Woher haben Sie denn, dass ich bündniskritisch gewesen sei?

    • . . .
      1. July 2009 at 16:47 | #45

      Es kann sehr gut sein, dass derjenige, der es mir vor einigen Wochen erzählt hatte, genau diese von ihnen beschriebene Situation aus dem Bundesvorstand meinte und seine Information auch aus dem Bundesvorstand hat. Das kann ich aber jetzt nicht mit Sicherheit sagen. Ich werde da aber auf jeden Fall nochmal nachhaken, weil mich das auch interessiert.

    • 1. July 2009 at 17:16 | #46

      Mein Vorschlag: Auch Sachsen und Thüringen sowie das Saarland benötigen Hilfe. Jede Hilfe der DVU wäre dort zu mobilisieren. Abseits dieses Geschreis weiß ich auch schon von einigen Kooperationen. Dazu muss die DVU keine Listenplätze bekommen.

      Für Brandenburg würde das gleiche umgekehrt gelten. Von einer DVU-Stiftung, die nach dem dritten Einzug möglich wäre, würde das gesamte nationale Spektrum profitieren. Warum man dazu unbedingt Kameraden auf der Liste haben muss, erschließt sich mir nicht. Im gesamten Westen werden wir, egal ob bei NPD oder DVU oder unter welchem Namen auch immer noch eine ganze Zeit Politik machen müssen, ohne die geringste Aussicht auf ein Mandat auf Landesebene.

      Warum also geht es in Brandenburg plötzlich nur noch mit der Aussicht auf Mandat? Eine Konsolidierung auf kommunaler Ebene und ein weiterer Ausbau wird für beide Parteien schon schwer genug.

      • Prometheus
        1. July 2009 at 18:00 | #47

        @ Andreas Molau

        “Warum also geht es in Brandenburg plötzlich nur noch mit der Aussicht auf Mandat?”

        Sowohl den bisherigen Deutschlandpakt als auch den (möglichen) gemeinsamen Antritt in BBG sollte man m.E. als Provisorium bzw. als Vorstufe einer gemeinsamen Partei begreifen.

        Die bisherige Praxis nach dem Motto: heute helfen wir euch hier und morgen helft ihr uns dort, kann doch wohl kaum der erstrebenswerte Dauerzustand sein?

        Der Wähler ist einfach irritiert, wenn am selben Wahlsonntag zwei verschiedene Parteien auf dem Stimmzettel stehen. Wozu das Ganze? Wem ist damit geholfen?

        Jetzt fangt ihr an, zu allem Überfluss noch einen eigenen Jugendverband aus der Taufe zu heben und rekonstruiert kommunale Strukturen dort, wo es bereits intakte NPD-Strukturen gibt (Beispiel Frankfurt a.M.). Tut das jemand, dem es mit einer VEREINTEN RECHTEN ernst ist? Ich finde nicht.

        Erklären Sie doch bitte einmal plausibel, worin denn der Vorteil besteht, die unbestritten schwächere DVU als eigenständige organisatorische Einheit neben der unbestritten stärkeren NPD zu erhalten.

        Das ist eine Frage, die uns brennend interessiert.

    • 1. July 2009 at 18:26 | #48

      Da haben Sie recht. Die Praxis ist nicht erstrebenswert und nach Ablauf des Septembers hätte sowieso verhandelt werden und müssen. Wie die Situation dann aussehen wird, wir wissen es nicht. Vielleicht muss Udo Voigt dann einen Podcast drehen und sagen: Wir haben die Wahl vergeigt, weil wir das Geld wegen eines korrupten Schatzmeisters an den Staat zahlen mussten, statt es in den Wahlkampf stecken zu können.

      Vielleicht hat die NPD aber auch Erfolg. Vielleicht zieht die DVU in Brandenburg ein und die NPD in Sachsen. Wie auch immer.

      Tatsache ist, dass man mit der Neustrukturierung hätte warten könne, bis die Vertragszeit zu Ende ist. Jetzt ist das eingetreten, worüber sich die etablierten Parteien freuen. Wir treten gegeneinander an und beschäftigen uns mit uns selbst.

      Bis dahin muss es den jungen Leuten in der DVU gestattet sein nicht untätig zu sein und einen Arbeitskreis zu bilden, in dem zum Beispiel politische Bildung stattfinden soll. Was ist dagegen einzuwenden?

      Wer ist übrigens UNS? Spechen Sie jetzt als Prometheus im Pluralis majestatis oder fragen Sie im Namen des NPD-Parteivosrtandes?

      • Prometheus
        1. July 2009 at 18:43 | #49

        @ Andreas Molau

        “Wer ist übrigens UNS? Spechen Sie jetzt als Prometheus im Pluralis majestatis oder fragen Sie im Namen des NPD-Parteivosrtandes?”

        Na, wir wollen doch bitte immer schön sachlich bleiben. Mutmassungen zu Klarnamen & Person werde ich hier weder bestätigen noch dementieren. Damit müssen Sie leben. Aber Sie dürfen getrost davon ausgehen, dass ich i.d.R. für mich selbst spreche und es mir ehrlich um die Sache geht.

        Auf die inhaltlichen Punkte, komme ich später zu sprechen.

    • 1. July 2009 at 20:54 | #50

      Dann ist es doch merkwürdig, dass Sie von UNS sprechen. An die Sachlichkeit erinnere ich Sie zuweilen ;)

      • Prometheus
        1. July 2009 at 20:57 | #51

        UNS, die wir dieser Plattform die Treue halten !

  14. neuer
    1. July 2009 at 09:38 | #52

    Man sollte sich endich von dem Hirngespinst einer “vereinigten Rechten” verabschieden, wobei bis heute dieser Begriff nicht ausreichend diskutiert und seriös definiert ist, denn die klassische Rechte ist nicht nationalistisch und halb-sozialistisch, sondern das ist das konservativ-bürgerlich-halbpatriotische Lager, etwa Mende-FDP, Kanther-Dregger-CDU, Republikaner in den USA.

    Es gibt im patriotischen Lager der BRD-DDR2 ganz klar 2 Fraktionen:

    1. Die (halblinke) NPD und andere freiheitsverachtende NS- und Islam-nahe Formationen

    2. Freiheitlich-demokratische Patrioten (konservative und linke), die den NS scharf ablehnen, aber durchaus gegen antideutsche Geschichtsversionen und Überfremdung eintreten.

    Parteien, die nicht im Geruche des NS standen wie REPs und Schill, hatten auf Anhieb hohe 2-stellige Wahlergebnisse, wovon eine NPD nur träumen kann.

    Die DVU hat nie was gerissen und dümpelt dem Untergang entgegen, so positiv auch einige neue Ansätze (Sammlung politikfähiger Personen) auch sein mögen.

  15. Freiheitskämpfer
    1. July 2009 at 09:53 | #53

    Was ist bitte schön “halbpatriotisch” ? Und wie erklärst du dir den Wahlerfolg der NPD in Mecklenburg-Vorpommern wo nach der Wahl sogar der MDR ernüchternd zugeben musste das man die NPD dort ganz bewusst als “die neuen Nazis” wahrgenommen und auch gewählt hat! Davon abgesehen ist Schill ein Hamburger Ausnahmephänomen, die REP sind in dem Moment in der Versenkung verschwunden wo ihre Anbiederung an die Etablierten unterträglich wurde und die führenden Köpfe, wie etwa Schönhuber, wegbrachen. Das Volk dachte sich zu Recht für was es eine Art “rechte” CDU brauche und wählte entweder garnicht mehr oder eben dann doch die Antideutschen “Konservativen” von der CDU. Aber offenbar wollen das einige hier nicht wahrhaben, lieber verdreht man bis zum geht nicht mehr die Tatsachen und träumt von einer wie auch immer genau definierten “Politikfähigen Rechten”. Wohl in der Hoffnung eines Tages als Bündnispartner der CDU auf zu treten und einige Happen vom Kuchen der Etablierten zu bekommen.

  16. neuer
    1. July 2009 at 10:16 | #54

    Es steht Ihnen und der NPD frei, erfolgreich zu werden mit ihrer Linie, aber da ist nicht viel.

    Im Westen schon mal ganz schwach (und in ehemaligen Hochburgen wie Ehringshausen und Wölfersheim abgeschmiert!), im Ossilande als Prekariats-Lobby nur durch Sozialpropaganda reingekommen nach Art der PDS, kaum gewählt aus nationalem Bewußtsein der Wähler, die primär egoman-materiell eingestellt sind, wenig bis nicht wertebezogen.

    Würden Werte und Patriotismus vorrangig sein beim Volke, müßten die Wahlen schon längst ganz anders ausgefallen sein.

    Und daß Schill und REPs bald gescheitert sind, ändert gar nichts an ihren vorherigen großen (von der seit 40 Jahren dahindümpelnden NPD nie erreichten und erreichbaren) Wahlerfolgen, weil sie ein brachliegendes Wählerpotential (10-20%) haben aktivieren können, das weit über das Spektrum der N-Minderheit hinausging.

    Und selbst wenn die NPD die richtigen Themen anspricht und gute Positionen vorträgt, hat sie das Manko, daß ihr Personal zu 2/3 nicht überzeugend daherkommt.

  17. Reiter
    1. July 2009 at 11:08 | #55

    REP, Schill und wie sie alle hießen wurden auch nie so wie die NPD bekämpft. Selbst die DVU nicht, bei der lag es eher daran, daß sie keine Veranstaltungen durchführt und nur ganz wenige Personen das Risiko eines Antritts bei Wahlen auf sich nehmen. Für die NPD haben in den letzten Jahren hunderte Deutsceh bei den verschiedenesten Wahlen auf dem Stimmzettel gestanden. Das Elend der “guten” rechten ist ihre erbärmliche Feigkeit. Die Konservativen sind zu feige zum kämpfen und zu fett (Metapher für materiell abgesichert) zum davonlaufen. daher haben sie Position um Position verloren. Und wenn ich höre Kanther oder Dregger… Als nächstes wird man auch Schäuble oder Schönbohm als Law-and-Order-Mann feiern. Sie lle sind dafür verantwortlich, daß unser Volk heute am Abgrund steht. Aber das interessiert ja diejenigen nicht, denen es nur um “unser Land” geht, und damit niedrige Steuersätze und ein gutes Leben verbinden.
    Sie sollen ihren Weg gehen, zu dem irgendwann auch gehört, mit den Grünen Koalitionen einzugehen, die NPD und die anderen volkstreuen werden den ihren gehen, auch wenn sie von den Konservationen als NSler, Nazis u.ä. bezeichnet werden. Manchen ist nicht klar, daß es auch einen Nationalismus gibt, der nichts mit dem NS zu tun hat. Allerdings sind Nationlisten nicht so schäbig, jede Geschichtslüge als Staatsraison anzunehmen und neben den Wildgänsen, dem Gott der Eisen wachsen ließ, der Wacht am Rhein, den Glocken, die vom Bernwardturm stürmen u.a. auch das Panzerlied, das Dröhnen von allen Dächern usw. als teil unseres geschichtlichen Erbes anzunehmen, zumal die meisten unserer Großväter in der Wehrmacht dienten und diese Zeit bewußt erlebt haben. Mir hat mein Opa zumindest noch davon erzählt. Im Gegensatz zu den Gutmenschen ist für mich der NS tatsächlich Geschichte, mit seinen guten und sicherlich auch schlechten Seiten.

  18. neuer
    1. July 2009 at 11:16 | #56

    RE: “Reiter — REP, Schill und wie sie alle hießen wurden auch nie so wie die NPD bekämpft.”

    Na ja, gehätschelt wurden die aber auch nicht gerade.

    Und die NPD wurde in Ehringshausen bekämpft bis zum Geht-nicht-mehr und hatte dennoch mal 21 %. Also es geht, wenn es der Wähler will!! Er will es aber nicht aus 2 Gründen: Er ist nicht national (siehe Erfolge der CDU in den 50ern und 60ern) und die NPD ist nicht attraktiv!

    Also bitte hier keine falsche Fährte legen wollen. Selbstbetrug hilft schon gar nicht!!

    • Nationalliberaler
      1. July 2009 at 17:43 | #57

      Rep und Schill wurden gemessen an der NPD von der Presse geradezu nachsichtig behandelt. Schoenhuber hatte TV-Auftritte bei Gottschalk und Schill wurde vom Hamburger Abendblatt fast schon mit zwinkerndem Wohlwollen bedacht (jedenfalls zeitweise). Die Rezeption beim Waehler haengt nun mal stark am Verhalten der Presse. Wie weit Person X in der Partei Y tatsaechlich “freiheitlich” oder auf “NS-Kurs” ist, ist den meisten potentiellen Waehlern komplett unbekannt und interessiert auch kaum jemanden. Deshalb kommen auch die konformistischen Reps nicht mehr auf einen gruenen Zweig (der nichtstaatliche und halbstaatliche Verfolgungsdruck hat inzwischen stark zugenommen). Man sollte in die Kompetenz des Waehlers in dieser Hinsicht nicht zuviel hineininterpretieren.

  19. neuer
    1. July 2009 at 11:25 | #58

    RE: Reiter “Das Elend der “guten” rechten ist ihre erbärmliche Feigkeit. Die Konservativen sind zu feige zum kämpfen und zu fett (Metapher für materiell abgesichert) zum davonlaufen. daher haben sie Position um Position verloren. Und wenn ich höre Kanther oder Dregger… Als nächstes wird man auch Schäuble oder Schönbohm als Law-and-Order-Mann feiern. Sie lle sind dafür verantwortlich, daß unser Volk heute am Abgrund steht. Aber das interessiert ja diejenigen nicht, denen es nur um “unser Land” geht, und damit niedrige Steuersätze und ein gutes Leben verbinden.”

    Ich habe nur darstellen wollen, was die klassische Rechte ist, nämlich nicht das, was sich hier und woanders heute als “die deutsche Rechte” fühlt und präsentiert.

    Daß diese halbrechten CDUler letztlich versagt haben und mehr, ist mir völlig klar und habe ich schon oft angeprangert.

    Und verantwortlich für den Niedergang sind die keineswegs allein, aber so eine Art Lieblingsfeind mancher NPDler.

    Und wenn es Nationalisten gibt, die mit dem NS nichts am Hut haben, so hört man die bei der NPD selten bis nie, eher umgekehrt in den letzten Jahren ist die NS-Nähe nicht nur historisch, sondern auch im jetzigen Auftreten äußerlich wie politisch.

    Und wenn Sie nichts mit dem NS am Hut hätten, würden Sie nicht gleich hinterher nostalgisch dazu rumschwafeln.

    • Unperson
      2. July 2009 at 06:03 | #59

      @nicht mehr ganz so “neuer” Alt-68er Forentroll

      “Und wenn Sie nichts mit dem NS am Hut hätten, würden Sie nicht gleich hinterher nostalgisch dazu rumschwafeln.”

      “Reiter” schrieb:

      “Im Gegensatz zu den Gutmenschen ist für mich der NS tatsächlich Geschichte, mit seinen guten und sicherlich auch schlechten Seiten.”

      Was hast Du daran auszusetzen????

      Wieder mal stellst Du Deine wahre Gesinnung bloß.
      Die UN-Kultur der Kollektivscham für die Großelterngeneration und die pöhsen, pöhsen zwölf Jahre kannst Du Dir – genau wie Deine Kollegen und Gesinnungsgenossen von der antideutschen Clique – ganz tief dahin schieben, wo auch bei ehrenamtlichen Stasigehilfen keine Sonne scheint!

      Der “Bräunling” ;-)

  20. Universum
    1. July 2009 at 11:30 | #60

    Jeder Schritt, der dazu führt, dass DVU und NPD nicht gegeneinander antreten, stellt in dieser Situation schon einen Erfolg dar.
    Die vorgeschlagene Lösung hat den Nachteil, dass zeitgleich die NPD zur BTW antritt, also wieder zwei verschiedene Namen. Vorteile wären die TV-Sendezeiten, die prominente Listenplatzierung der DVU und die finanziellen Möglichkeiten der DVU und natürlich die Zusammenarbeit mit der NPD.
    Außerdem würde der DVU-Fraktion eine kleine “Verjüngungskur” durchaus gut tun. Am besten man schiebt die NPD-Kandidaten in die bestehende DVU-Liste ein, sodass alle schon gewählten DVUler auch auf der neuen Liste bleiben, nur halt auf einem anderen Platz.

    Wichtig ist jetzt, dass es überhaupt zu Gesprächen und Verhandungen kommt.
    Ich habe deshalb in der Umfrage mit “Ja” gestimmt.

  21. Freiheitskämpfer
    1. July 2009 at 11:33 | #61

    Und nun??? Welche Lehren ziehen wir daraus? Das wir einen auf “Konservative Nationalliberale” machen und dann im Schwung die “Republik” umkrempeln?? Dieses konstante Einschießen auf den Nationalsozialismus, widerlich einfach nur. Da folgt man direkt der Diktion der linken Gutmenschen und staatlichen Geschichtsverfälscher, aber logisch, wer “Politikfähig” sein will der muss halt manches einfach “Schlucken” ! Und wenn es die historische Wahrheit ist. Zudem ich den ganzen Wahn hier zwischen sog. “NSlern” und “Nicht-NSlern” ohnehin für mehr als Absurd halte. Und dann loben manche Supercleveren auch noch den Lobbyisten der Zionisten Gerd Wilders und glauben allen ernstes das dieser es genau Richtig macht, weil er mit seiner (durchaus berechtigten) Islamkritik in den Niederlanden bei den Europawahlen abgeräumt hat! Aufwachen bitte!

    • August Landmesser
      1. July 2009 at 11:43 | #62

      Ich habe ein Gewissen und Ideale und daher werde ich nicht mit NSlern zusammenarbeiten.
      Gerd Wilders stehe ich definitiv näher als den NSlern.
      Aufwachen bitte. Danke.

      • 1. July 2009 at 20:52 | #63

        Klar “Freiheitskämpfer”, bis auf die vielen Millionen Toten, den Holocaust, die Diktatur, die Christenverfolgung und die Zerstörung Deutschlands, die er zu verantworten hat, war der NS ja eigentlich ganz ok oder wie? *zyn off*

    • Unperson
      2. July 2009 at 06:13 | #64

      @royalmuschi

      Nicht zu glauben; Du bist tatsächlich NOCH dümmer, als ein Eimer voll Scheiße. :lol:

      • 2. July 2009 at 07:41 | #65

        Und Du bist ein würdiger Vertreter des “Abstammungsprinzips”. Wenn ich mir Leute wie Dich ansehe, beginne ich fast an die Evolutionstheorie zu glauben – denn Du stammst offenbar wirklich von irgendwelchen Affen ab, von deren Niveau Du Dich nicht weiterentwickelst hast.

      • Unperson
        2. July 2009 at 22:48 | #66

        Bravo! Du hast Deine Probleme wirklich im Griff. Weil Du zu blöd bist, das Prinzip der Evolution zu begreifen, hast Du Dich einfach geweigert, daran teilzunehmen – Genial. :D

        Apropos “Christenverfolgung”: Im Irak wurden solche durch jenen idiotischen Feldzug, den DEIN sauberes Idol im Namen seines christlichen Gottes (O-Ton Laura B.: „He’s the chosen one!“) und der “Freiheit” geführt hat, ERST MÖGLICH GEMACHT. Vorher standen die religiösen Minderheiten dort unter dem besonderen Schutz des Regimes, während die Muselfundamentalisten unterdrückt wurden (Der Außenminister war übrigens Christ).
        Und zum pöhsen “Christenverfolger” Adi: Der hat mit den Kirchen das Reichskonkordat geschlossen, aufgrund dessen diese Bazillen auch heute noch KIRCHENSTEUERN von Dir und ihren anderen Schäfchen (Bääääääääääh!) einziehen dürfen, was ihnen Paffen auf der ganzen Welt neiden; Du Affe – Halt! das nehme ich zurück. Die Tierchen stehen WEIT über Deinesgleichen – AMÖBE!!!!!!
        Aber Du bist wahrscheinlich Wiedertäufer – Zeuger Jehovas oder so was; wann kommt noch mal Harmageddon? Bitte genauen Tag und Urzeit angeben! Will mir vorher noch mal ordentlich die Hucke vollsaufen. :mrgreen:
        Nix für ungut! Kannst ruhig weiter an Kriegsschuld- und Holo-Märchen glauben, an den Osterhasen, die unbefleckte Empfängnis und daran, daß die Erde vor ein paar tausend Jahren erschaffen wurde. Ich bin Dir sogar für diese eindrucksvolle Demonstration geistiger Degeneration zutiefst dankbar! Deutlicher kann man kaum zeigen, daß derlei „offenkundige Tatsachen“ der Befreier-Geschichtsschreibung auf ein und derselben Stufe mit all den anderen dogmatischen Hirngespinsten stehen, die seit jeher Pate für den Ehrgeiz der – und das hat jetzt nichts mit „Abstammung“ zu tun – Untermenschen Deiner Prägung standen, all die Ketzer und Häretiker dem Kerker/Scheiterhaufen zu überantworten.

        __

        „Die deutsche Nation – verstanden als KULTUR- UND ABSTAMMUNGSNATION – ist für mich unantastbar!“

        Andreas Molau

  22. Realist
    1. July 2009 at 11:51 | #67

    Anstatt schnellstmöglich auf eine vereinigte Rechte zu zielen, versucht man schnell noch eine Jugendorgansiation zu gründen

    http://www.die-rechte.info/wordpress/?p=1281#more-1281

    Unglaublich!

    Fiedler & Co., es ist schon klar, dass es für sie besser ist vor einer möglichen Vereinigung möglichst starke Strukturen aufzubauen um mehr einbringen zu können. Für Deutschland ist es aber schädlich was sie machen!

    • 1. July 2009 at 15:06 | #68

      Was ist daran schädlich? Wenn jetzt schon einmal Strukturen aufgebaut werden, können diese übernommen werden von einer möglichen neuen Partei. Es ist doch besser, was bestehendes, zu übernehmen, oder? Wenn diese Strukturen besser als bei der RJ oder JN sind, wäre dies doch nur ein weiterer Vorteil, nicht wahr?

      Wenn die JR bisher unpolitische Jugendliche zur Politik führt, die vorher nicht da waren, handelt sie doch eben gerade für Deutschland und nicht dagegen. Viele können mit der JN nichts anfangen, da Demos für sie nichts sind oder da ihnen das Verhalten der JN zu sehr dem Verhalten der Autonomen und Linken ähnelt. Die werden davon abgeschreckt.

      • Baden
        1. July 2009 at 18:29 | #69

        Herr Fiedler,

        als DVU-Aktivist ist es schon erstaunlich immer von einer “neuen Partei” zu lesen, soll ich den Mitglieder sagen, die DVU gibt es eh nicht mehr lang?

        Und noch ne dumme Frage an Alle,

        das ist öffentlich hier…. ist dies bekannt? :-)
        Baden

  23. Linksnationaler
    1. July 2009 at 12:14 | #70

    Wo hat die NPD die vorzeigbaren Köpfe? Und die DVU das Geld?
    Der Vertragsbruch von Voigt liegt jedem normal denkenden schwer im Magen. Trotzdem ist der Vorschlag i.O.
    Denke nicht das die DVU Muffel hat. Wen jemand Muffel haben muß , dann Voigt. Kommt er nämlich auf keine guten Vorzeigbaren Ergebnisse und scheitern beide Rechtsparteien. Dann hat Udo und die NPD den schwarzen Peter , steht als Spalter und zerstörer da! Ich möchte nicht in der Haut von Udo stecken. Die Sache wird schief gehen und dann kommen eben Gerüchte auf. Schon jetzt reibt sich der VS ob des Bruches die Hände.
    Der Vorschlag ist nicht nur gut , sondern eine letzte Chance für eine “Vereinigte Rechte”. Von Molau und Faust könnte ich mir evtl. vorstellen das sie über ihren Schatten springen. Aber Voigt hat sich schon zu weit aus dem Fenster gelehnt.
    Aber warten wir ab , die Hoffnung stirbt zuletzt. Bin gespannt wer für Deutschland über den Schatten springt?

  24. Reiter
    1. July 2009 at 12:26 | #71

    @ neuer: Und wenn Sie nichts mit dem NS am Hut hätten, würden Sie nicht gleich hinterher nostalgisch dazu rumschwafeln.

    Vielleicht bin ich ein seltenes Exemplar, aber ich kann sauber trennen. Ich schwafle nicht rum, sondern schildere mein Empfinden. Ich bin auch kein Sozialatom, sondern habe drei Kinder und bin trotz offenem NPD-Bekenntnis in meinem Wohnort respektiert. Lesen Sie mal Bernhard Willms, der leider zu früh an den Zuständen in diesem Land zerbrochen ist. Er hat verständlich dargelegt, daß der NS eben keine Verirrung war, sondern in seine Zeit paßte, wie Bismarck in die seine, usw. Ich nehme unsere Geschichte an, und selektiere eben nicht. Wer dies tut, denkt nicht historisch, sondern moralisch und somit infantil.

    Aber nochmal zur CDU bzw. NPD. Die NPD ist attraktiv für eine bestimmte Zahl von Menschen. Die CDU ist auch für eine bestimmte Zahl (selbstverständlich eine größere Zahl) attraktiv? Warum? Bitte sagen sie nicht wegen ihrer Politik… Sondern weil sie für einen bestimmten Teil der Wähler, nämlich für die CDU-Wähler attraktive Politik macht, weil Netzwerke, gegenseitige Abhängigkeiten, Arbeitsplätze, Familienbindungen, Aufträge – sprich Geld hier eine Wirksamkeit entfaltet, die eine bestimmte Gruppe Menschen (neben – allerdings vernachlässigbaren politischen Motiven) an die CDU bindet. Die NPD hat diese Möglichkeiten nicht. Wenn die NPD zur Bundestags 5, 5 % bekäme, würden die Postjäger und die Ich-war-schon-immer-rechts-Typen Schlage stehen, um in einem nationales Netzwerk materielle Vorteile zu ergattern. So einfach ist das. lesen Sie mal Scheuch, vergleichen Sie mal den Zulauf zu den REP Anfang der 90iger. Alles Konservative, alles Rechte, alles lautere Charaktere? Das ich nicht lache. Die Anständigen sind die, die sich in diesem Staat trotz aller Anfeinungen und Repression nicht unterkriegen lassen wollen, ein anständiges Leben führen wollen und sich jeden Morgen im Spiegel anschauen wollen. Und diese Frauen und Männer des volkstreuen Lagers brauchen sich nicht als NSler bezeichnen zu lassen (obwohl es solche natürlich auch gibt, keine Frage).

  25. frank
    1. July 2009 at 12:33 | #72

    Die npd hat null vorzeigbare Leute, die DVu sollte sich nicht ein zweites mal über den Tisch ziehen lassen.
    Was Herr Molau schriebt ist sehr vernünftig und Internetprotzer wie Promotheus sind die Leute die jede Nationale Sache kaputtmachen.
    Ihr solltet anstatt den ganzen tag im Net mal arbeiten gehen, würde einigen NPD-lern mal gut tun oder mal mit Leuten sprechen die nicht euersgleichen sind.
    Ihr seit so verblendet und redet euch den Vertragsbruch noch shcön.
    Kein Arsch in der Hose mal zu sagen das war richtiger Mist.

    Es gibt kein Forum ob eher patriotisch oder wo man sich in die Fäuste lacht auf linker Seite wo ihr nicht zum gespött gemacht wurdet.

    • Prometheus
      1. July 2009 at 12:52 | #73

      Es ist schon erstaunlich welche Kretins sich hier anmaßen, politischen Sachverstand zu simulieren.

      • 1. July 2009 at 13:13 | #74

        Bevor Sie über Cretins sprechen, würde ich erstmal meinen anmaßenden Namen ablegen. Aber treten Sie dann zukünftig nicht als Imperator oder Zeuss auf.

      • Prometheus
        1. July 2009 at 14:35 | #75

        “Bevor Sie über Cretins sprechen, würde ich erstmal meinen anmaßenden Namen ablegen.”

        Warum?

    • 1. July 2009 at 14:59 | #76

      Warum? Ich gehe davon aus, Sie wissen wer Prometheus ist. Wenn Sie sich dafür halten, was dieser Name impliziert, dann ist das mehr als anmaßend. Andere Leute als Cretin zu bezeichnen übrigens auch.
      Wenn sich jemand ernsthaft für Napoleon oder Prometheus hält, sollte er ärztlichen Rat suchen. Da ich aber glaube, dass Sie durchaus gesund sind und hier nur ein Spiel treiben, gilt mein Rat, diesen anmaßenden Namen abzulegen.
      Am besten wäre übrigens ihr eigener. Dann könnte man nämlich Worte und Taten messen.

      • Prometheus
        1. July 2009 at 16:12 | #77

        @ Andreas Molau

        “Ich gehe davon aus, Sie wissen wer Prometheus ist.”

        … davon können Sie ausgehen

        “Wenn Sie sich dafür halten, was dieser Name impliziert,”

        … tue ich nicht

        “dann ist das mehr als anmaßend. Andere Leute als Cretin zu bezeichnen …”

        … nur Cretins bezeichne ich solche

        “Wenn sich jemand ernsthaft für Napoleon oder Prometheus hält, …”

        … na, da liegen aber Welten dazwischen

        “Da ich aber glaube, dass Sie (…) hier nur ein Spiel treiben, …”

        … dafür wäre mir meine Zeit zu kostbar

        “gilt mein Rat, diesen anmaßenden Namen abzulegen. Am besten wäre übrigens ihr eigener. Dann könnte man nämlich Worte und Taten messen.”

        … einverstanden, dann gilt das aber für alle hier im Forum

      • 1. July 2009 at 16:27 | #78

        Wer Cretin ist, bestimme ich :D Sehr schön. Das ist eine Auffassung. Ich bin immerhin beruhigt, dass Sie sich nicht für Prometheus halten.

        Nun, gerade, wenn man andere sehr stark kritisiert, sollte es schon opportun sein, seine eigene Leistung zu zeigen. Und wenigstens ein konstruktiver Beitrag wäre sinnvoll. Wenn ein Flugblatt nicht gefällt, kann ja eines alternativ erstellt werden. Wenn ein Film nicht gefällt. Schön. Dann her mit einem Drehbuch. Von mir aus auch unter Prometheus.

        Bei diesen Führungsfragen ist es halt so: Die müssen von denen gelöst werden. die die Verantwortung tragen. Ich finde es deshalb gut, dass auf diesem Wege Diskussionen stattfinden, die zu dem einen oder anderen Schritt motivieren können.

  26. Reiter
    1. July 2009 at 12:44 | #79

    @ frank Die npd hat null vorzeigbare Leute

    Also, Dröse, Gerlach, Weidenbach,Vorsatz, Schwemmer, Kabus, Molau (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) sind alles NPDler, die die DVU rausgekauft hat.
    Was die gegenwärtig Vorzeigbaren betrifft, so ist es regional sicher unterschiedlich,
    aber Franz, Ollert, Roßmüller, Richter, Gansel, Apfel, Heyder, Beier, Salomon, Rennicke, Hähnel (Mann und Frau), Cremer usw. sind gute bis sehr gute Leute. Hinzu kommen sehr viele aus der zweiten Reihe, über die man nicht ständig liest.
    Was Sie hier äußern ist also nur Polemik bzw. Hetze. Nenen Sie mir doch mal 10 vorzeigbare DVU-Politiker.

  27. neuer
    1. July 2009 at 12:44 | #80

    Eben woanders gefunden:

    http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=29062009ArtikelKommentarKneffel1

  28. neuer
    1. July 2009 at 12:56 | #81

    RE: “Wen jemand Muffel haben muß , dann Voigt. ”

    Daß dieser völlig abgewirtschaftete und von Skandalen gezeichnete Kerl (hauptverantwortlich auch für den NS-Kurs und die Ausschaltung des nationalbürgerlichen Ansatzes) wiedergewählt wurde, zeigt doch nur, daß die NPD für anständige Menschen (mit deutschen Tugenden) nicht wählbar ist, sondern eine Außenseiter-Sekte ist und bleiben will.

    Und das Siegesprotz- und Übernahme-Gehabe einiger NPDler hier ist doch bezeichend für diesen dissozialen Menschenschlag, der eher in egoistischen Revierkategorien denkt denn in idealistischen Politik-Ansätzen.

    Die bräunlichen Sozialdarwinisten sind doch Maulhelden und keine Helden. Sie trumpfen immer groß auf und möchten ihre Vorteile ausnutzen ohne Moralbedenken, wenn sie mal die Stärkeren sind, aber werden ganz schnell selbstmitleidig-jammervoll und wollen vom Recht des Stärkeren gar nichts mehr hören und akzeptieren, wenn es ihnen an den Kragen geht. Das zeigen sie nun schon seit 1945 und haben nichts dazugelernt.

  29. neuer
    1. July 2009 at 12:58 | #82

    RE: NPD-Maulheld “Prometheus – Es ist schon erstaunlich welche Kretins sich hier anmaßen, politischen Sachverstand zu simulieren.”

    Schauen Sie mal in den Spiegel !!

  30. neuer
    1. July 2009 at 13:13 | #83

    RE: Reiter — Nur kurz:

    Sie sind eindeutig ein NS-Anhänger entgegen Ihren Worten, und Bernhard Willms ist doch ein Apologet. Und dazu einer der vielen großmäuligen Braunen, der sein Leben nicht gemeistert hat und sogar noch Selbstmord beging.

    Der NS ist keineswegs zwangsläufig zeitgemäß eine notwendige und somit quasi transzendental legitimierte geschichtliche Erscheinung ohne Alternative, denn er wurde schon zu Lebzeiten von großen anständigen deutschen Patrioten (Ludendorff, Ricarda Huch, Schuhmacher) aller Lager abgelehnt und richtig beschrieben. Seine zeitweiligen Erfolge (die hatten auch schon mal CDU und SPD, ohne daß deren Negativa deswegen besser würden!!) ändern daran gar nichts.

    Ihre Polemik gegen die CDU können Sie sich sparen, das ist hier nicht das Thema. Und das kann weder die NPD noch den NS freisprechen, genausowenig wie das Versagen vieler konservativer Bürgerlicher.

    Und es ist Faktenverbiegung, die Mißerfolge der NPD auf mangelnde Öffentlichkeit zurückzuführen, denn ohne das ewige hysterische Anti-Nazi-Getue der Massenmedien wäre sie weit unbekannter als jetzt.

    Und ich besudele nicht die Bemühungen von einzelnen NPD-Aktivisten vor Ort, wenn diese sich um eine seriöse Politik bemühen, aber das wird aus der Gesamtpartei und vor allem ihrem Bundesvorstand nicht sichtbar!!

  31. Gero
    1. July 2009 at 13:40 | #84

    Halb im Spaß und halb im Ernst könnte man sagen, NPD und DVU können sich ja noch nichtmal auf ein gemeinsames Nachrichtenportal einigen. Wie soll es da mit einer gemeinsamen Landesliste klappen?

  32. Reiter
    1. July 2009 at 13:41 | #85

    Lassen wir das, Sie kennen mich nicht, Sie sollten meiner Selbstbeschreibung schon glauben, da ich kein Internetfreak bin, sondern Gesicht zeige. Und die mich kennen, wissen, daß ich kein NS-Anhänger bin, sondern die fehlerhafte oder unzureichende Reflexion des NS in der heutigen Zeit auf der einen (tatsächliche NSler) und der anderen Seite (deren Gegner) als das Hauptproblem des deutschen Elends ansehe.

  33. vorndran
    1. July 2009 at 14:29 | #86

    @Alle, ob der NPD oder der DVU zuneigend:

    Gehen Sie gockeln, geben Sie “Klaus Beier” ein und gehen Sie auf Bildersuche.

    Sehen Sie sich die gefundenen Bilder genau an.

    Würden Sie von so einem ein Auto kaufen?

  34. hutlos
    1. July 2009 at 14:54 | #87

    udo voigt ist sicherlich nicht an einer vereinten rechten interessiert. er ist ein langweiliger mensch, der seine machtstellung durch aufbau von seilschaften und ausspielen verschiedener innerparteilicher gruppen sichert. dieses system würde in einer neuen partei durcheinandergewürfelt und er wäre wohl weg vom fenster. er hat ja schon 2004, nach dem erfolg in sachsen, durch die demonstrative aufnahme von ns-vertrtetern in den vorstand jede vereinigungsmöglichkeit sabotiert.

    schlierer ist kein wort wert.
    und die abstoßende kreatur frey im ruhestand.

    matthias faust ist wohl derjenige – oder besser der einzige – parteivorsitzende, der auf eine vereinte rechte hingearbeitet hat. allerdings auf eine ihm genehme vereinte rechte. ich glaube kaum, daß ein voigt oder rieger in dieser neuen partei eine bestimmende rolle gespielt hätten. es ist also das altbekannte spiel: natürlich ist er für eine vereinte rechte partei, aber nur eine, die ihm in den kram paßt. überhaupt: matthias faust war ja schon npd-kreisvorsitzender. jetzt will er als dvu-vorsitzender strukturen aufbauen, die die npd – relativ – schon hat. einziger sinn dieser strategie ist natürlich, so könnte mancher von uns meinen, die eigene machtposition für das vereinigungsgeschäft zu stärken. natürlich ein irrtum. es geht ihm nur um deutschland.

    und brinkmann? auch dem geht es nur um deutschland. deswegen hat er ja gerade eine rachewahlkampf gegen die npd gefordern.

    die deutsche rechte ist die dümmste in europa, so eine weit verbreitete sicht. das wahljahr 2009 hat sie jedenfalls wieder einmal in gewohnt souveräner manier in den graben gefahren.

  35. Realist
    1. July 2009 at 15:46 | #88

    Eine gelungene medienwirksame Aktion der Brandenburger NPD

    http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11548292/2242247/FC-Energie-Cottbus-sagt-Freundschaftsspiel-in-Storkow-ab.html

  36. Tiwaz
    1. July 2009 at 17:10 | #89

    @Andreas Molau

    “Und jetzt erwarten Sie hier also, dass sie sich am besten gleich ganz auflöst.”

    Ja, das erwarte ich – und damit spreche ich ausdrücklich für niemand anderen als mich selbst – tatsächlich.

    Außer Sie nennen mir einen vernünftigen Grund, warum es der nationalen Sache dienlich ist, wenn die DVU sich einer Fusion verweigert und als Partei weiterbesteht.

    Ich habe diese Frage auf diesem Portal schon verschiedensten DVU’lern gestellt, u.a. auch ihrem PV Faust und habe kein EINZIGES Mal eine Antwort erhalten.

    Bemerkenswert, oder nicht?

    • 1. July 2009 at 17:27 | #90

      Welchen Grund sollen 6.000 Leute denn haben, einen Parteiausweis abzugeben. Weil es mit einer Wahl nicht geklappt hat? Sehen Sie, diese 6.000 Leute haben genau, wie vielleicht 7.000 in der NPD, einen Grund, warum sie in diese Partei eingetreten sind, oder? Wenn Sie sich entschließen, einen gemeinsamen Weg mit einer anderen nationalen Partei zu gehen, dann muss man ganz konkrete Schritte dazu unternehmen. Sie meinen aber, so nehme ich an, auch nicht Fusion im Sinne von Verschmelzung, sondern einen Übertritt.

      Einer Verschmelzung ist doch zuzustimmen. Ich könnte Sie aber genauso gut fragen, Warum verweigert sich denn Udo Voigt der Fusion? Der Vorschlag, in Brandenburg unter einer gemeinsamen NPD-Liste anzutreten ist eben keine Fusion. Ich persönlich möchte eine einheitliche Rechte und unterstütze jeden konkreten Schritt dazu. Sehen Sie das diesmal als Antwort an?

      Ich bin zur Zeit in beiden Parteien Mitglied. Das wurde mir kurioserweise ständig als Spaltung ausgelegt. Genau wie mein Freund und Kamerad Günther Schwemmer und anderen Kameraden wie Weidenbach oder Baur haben wir das aber immer so gesehen, dass es eben keinen Widerspruch gibt zwischen den beiden Parteien. Wir wollen in wichtigen Punkten das gleiche. Dieser Widerspruch wird aber von jenen herein interpretiert, die jetzt von einer Fusion sprechen. Das finde ich kurios.

      • Nationalliberaler
        1. July 2009 at 18:45 | #91

        Die Frage von Tiwaz ist schon berechtigt. Welchen Vorteil haben zwei Parteien gegenueber einer Partei?
        Mir konnte noch niemand eine ueberzeugende Antwort darauf geben.

        Sie stellen ja selbst fest, dass es im Grunde keine essentiellen Unterschiede gibt.

        Ich wuerde auch nicht von einer Fusion reden, sondern eher von einem Beitritt. Die NPD ist nunmal die bekanntere Marke.

        Und nein: Ich gehoere nicht zu den Altermedia-Spaltnasen. Ich lese Ihre Texte ausgesprochen gern und habe Sie in Debatten stets verteidigt.

      • Tiwaz
        1. July 2009 at 18:54 | #92

        “Welchen Grund sollen 6.000 Leute denn haben, einen Parteiausweis abzugeben.”

        Der einfache Grund, als Nationalist seine Pflicht zu erfüllen und mit der Bündelung der Kräfte dem Gebot der Vernunft zu folgen, reicht nicht?

        “Sehen Sie, diese 6.000 Leute haben genau, wie vielleicht 7.000 in der NPD, einen Grund, warum sie in diese Partei eingetreten sind, oder?”

        Philosophisch betrachtet, hat alles einen Grund. Politisch stellt sich die Frage, ob dieser Grund ein guter ist.

        Ich denke, es ist überflüssig, an dieser Stelle die Geschichte des nationalen Parteienspektrums in der BRD zu erörtern. Ich vermute, wir sind uns einig, dass die Zersplitterung des nationalen Parteienspektrums eine Folge unglücklicher Zufälle gepaart mit der Egomanie einzelner Parteiführer war?

        Welcher nationalistischen Sekte man vor 30 Jahren beitrat, gehorchte keinem politischen Gebot, sondern schlicht dem Zufall und den Wirren des politischen Tagesgeschehens: Mal war die eine Partei obenauf, mal die andere.

        Heute ist dies anders. Es gibt den klaren Gravitationspunkt im nationalen Parteienlager und der heißt NPD. Meine offenen Worte mögen mir als Arroganz ausgelegt werden, aber der Blick auf das Gesamtgeschehen spricht eine deutliche Sprache.

        Langer Rede kurzer Sinn: Es gibt keinen guten Grund, heute Mitglied in der DVU zu sein. Sie ist ein Relikt schlimmer Zeiten der Zersplitterung. Die Tatsache, dass sie noch existiert ist ein Relikt organisationssoziologischer Beharrungskräfte.

        Nationalisten haben die Pflicht zur Einheit und Geschlossenheit.

        “Sie meinen aber, so nehme ich an, auch nicht Fusion im Sinne von Verschmelzung, sondern einen Übertritt. Einer Verschmelzung ist doch zuzustimmen.”

        Wo soll da der Unterschied liegen? Geht es um den Namen? Um das Parteivermögen?

        Ich meine diese Fragen ernst – was sind Ihre Kriterien, ab wann eine Fusion vertretbar ist und wann nicht?

        “Ich könnte Sie aber genauso gut fragen, Warum verweigert sich denn Udo Voigt der Fusion? Der Vorschlag, in Brandenburg unter einer gemeinsamen NPD-Liste anzutreten ist eben keine Fusion.”

        Natürlich nicht. Es kann nur ein wichtiger Schritt in diese Richtung sein. Genauso wie meinetwegen eine DVU-Liste mit NPD’lern. Mir ist das sowieso gleich.

        Es geht darum, die Weichen in Richtung Einheitspartei zu stellen. Nicht mehr und nicht weniger.

        “Ich persönlich möchte eine einheitliche Rechte und unterstütze jeden konkreten Schritt dazu.”

        Unter Einbeziehung des sogenannten “radikalen Flügels”? Ganz konkret!

        “Dieser Widerspruch wird aber von jenen herein interpretiert, die jetzt von einer Fusion sprechen. Das finde ich kurios.”

        Ich kann nur für mich persönlich sprechen: Ich habe die DVU bis zur Europawahl unterstützt. Inzwischen fehlt mir der Glaube an die Ernsthaftigkeit Ihres Anliegens. Den habe ich verloren als Faust nach der gescheiterten Wahl sein perspektivloses Signal zum Weitermachen gab.

        Und geschürt wurde mein Misstrauen durch die Aussagen verschiedener DVU-Mitglieder, die mit Klauen und Zähnen die organisatorische Eigenständigkeit Ihrer Partei verteidigten und dabei recht hilflos auf den “radikalen Flügel” der NPD verwiesen.

        Tja, der besteht aber nunmal und ist im nationalen Spektrum die dynamischste Kraft. Ob uns anderen das nun passt oder nicht: Niemand kann ernsthaft von “rechter Einheit” sprechen, ohne diese Leute einzubeziehen.

      • Prometheus
        1. July 2009 at 20:18 | #93

        @ Andreas Molau

        Ich schliesse mich “TIWAS” an. Meine Meinung und die damit verbundenen Fragen sind deckungsgleich. Ihre Argumente für eine Aufrechterhaltung des Status Quo (organisatorische Eigenständigkeit der DVU) überzeugen mich nicht.

        Sie selber wissen sehr genau, wie groß die innerparteilichen Differenzen in anderen Parteien sind. Die sind nämlich in aller Regel weitaus größer als die ausserparteilichen Differenzen zwischen NPD & DVU. Sie sagen ja selber ganz richtig:

        “Genau wie mein Freund und Kamerad Günther Schwemmer und anderen Kameraden wie Weidenbach oder Baur haben wir das aber immer so gesehen, dass es eben keinen Widerspruch gibt zwischen den beiden Parteien.”

        Nein, bisher geht es in diesem Spiel nicht um Rationalität oder um das Wohl Deutschlands, hier geht es um persönliche und ausschliesslich um persönliche Interessen. Die Einheit der Deutschen Rechten ist im Moment zum Greifen nah, doch die Partikularinteressen von vielleicht 20 Funktionären stehen diesem Projekt im Wege.

        Das ist unser Problem!

        Lieber Herr Molau, gesetzt den Fall, es ist Ihnen wirklich ernst mit Ihrer Aussage “Einer Verschmelzung ist doch zuzustimmen”, dann beschreiben Sie doch bitte hier im Forum Ihre Idealvorstellung einer solchen Hochzeit.

        Wir sind sehr gespannt!

      • 1. July 2009 at 21:14 | #94

        Verehrter Nationalliberaler, es gibt meiner Ansicht nach keinen Vorteil von zwei Parteien. Deshalb brauchen wir eine. Ich glaube nicht, dass die NPD die bessere “Marke” ist – aber darüber lässt sich sicher trefflich streiten. Ich fürchte, dass die “Marke” NPD es sehr schwer haben wird. Das merkt man ja an den Ergebnissen im Westen. Ich bin auch erstaunt über den Optimismus. Ich sehe Probleme für die NPD – ob es sich nun um die Parteienfinanzierung handelt oder innerparteiliche Konflikte. Ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen, dass von Udo Voigt noch keine politischen Aussagen zu hören waren nach der Wahl? Ich habe es jedenfalls noch nicht mitbekommen. Ich habe es schonmal an anderer Stelle gesagt: In diesem Parteivorstand fehlen wichtige Personen. Und dabei meine ich nicht mich, um das klarzustellen. Ich arbeite gern publizistisch. Insofern erledige ich meine Aufgaben im Moment mit Freude.

        Eine vernünftige Einigung – mit welchem Namen auch immer – ist absolut notwendig. Darin stimmen wir über ein. Ich halte nur ein Urteil vor dem September für verfrüht.

        Des Nationalisten Pflicht, Tiwaz, darüber ließe sich wohl abendfüllend sprechen. Ich würde mich freuen, wenn diese Pflicht jeder ernst nähme. Das fängt allerdings etwas weiter unten an. Wenn jedes Parteimitglied, egal ob von NPD oder DVU, sich aktiv in Wahlkämpfe einbringen würde – und sei es nur zum Flugblätter verteilen, dann wäre mir schon wohler. Ich habe da andere Erfahrungen. Auch bei der NPD.

        Ich habe meine Ansicht dazu schon vielfach dargelegt. Sie fragen unter Einschluss des radikalen Flügels. Zunächst erst einmal, ich finde vieles von dem, was als radikal bezeichnet wird durchaus nicht sehr revolutionär. Ein Nostalgiker zum Beispiel ist nicht wirklich radikal – politisch. Altbacken wäre das richtigere Wort. Aber darum geht es nicht. Im Zusammenhang mit der leider gescheiterten ITS-Fraktion habe ich schon vor Monaten erklärt, dass für mich die einzige Möglichkeit darin besteht, dass die einzelnen Gruppen sich zurück nehmen und sich nur auf ganz wesentliche Fragen konzentrieren. Ich hatte diesbezüglich Thesen aufgestellt, als ich mich zur Wahl des NPD-Vorsitzes stellte. Nur um diese Basisfragen kann es meiner Ansicht nach gehen. Und die beziehen sich auf ganz vitale Fragen zum Überleben unseres Volkes. Alle anderen Sachen müssen zurückstehen.

        Davon wird übrigens abhängen, ob die Einheit der Rechten zum Greifen nahe ist.

      • 1. July 2009 at 21:26 | #95

        Sehr geehrter Herr Molau,

        ich darf Ihnen in einem Punkt widersprechen. Die NPD wird es als Marke nicht schwerer haben als die DVU.

        Denn sollte die DVU eines tages wenigstens ein paar Erfolge einfahren, werden die Medien und die BRDiktatur sie sehr schnell zur neuen großen Gefahr und “Neuen NPD” hochschreiben.
        Auch die Lehrer werden ihrerseits nun vor dieser neuen Gefahr warnen.

        So wird es auch PRO ergehen, sollten sie Erfolg haben.

        Die “Unverbauchtheit des Namens” erledigt sich also schnell.

        Und die Vorredner haben im Übrigen Recht: Wenn sich jemand für etwas Neues entscheidet und der BRD schaden will, dann wählt er NPD. Und warten Sie die Krise ab (die keineswegs, trotz aller Bekundungen, sobald enden wird) – die Menschen werden schon reif gemacht, auch mal abseits der Etablierten zu wählen.

      • Prometheus
        1. July 2009 at 21:46 | #96

        @ Andreas Molau

        “Eine vernünftige Einigung – mit welchem Namen auch immer – ist absolut notwendig.”

        In der Tat, Darin stimmen wir über ein.

        “Ich halte nur ein Urteil vor dem September für verfrüht.”

        Realistisch betrachtet dürfte die Position der DVU nach dem 27. September wohl um einiges schwächer sein als heute. Das Problem ist, Euch schmilzt die Verhandlungsmasse weg!

        Meine Idealvorstellung wäre die Stärkung des realpolitischen Flügels der NPD durch die Verschmelzung mit der DVU. Dafür sollte Eure Ausgangsposition aber so stark wie nur möglich sein.

        Es geht um eine INNERPARTEILICHE Reform der NPD. Den Einfluss aussenstehender Personen & Organisationen halte ich für gelinde gesagt unbedeutend.

        Wie bereits an anderer Stelle formuliert:

        Der mediale Knüller wäre doch jetzt die zeitnahe Ankündigung einer Verschmelzung beider Parteien, die dann nach den Wahlen Ende 2009 vollzogen wird. Meinetwegen gerne unter einem neuen gemeinsamen Namen.

        Man hätte somit aus der Not eine Tugend gemacht und die etablierten Medien würden ziemlich dumm aus der Wäsche schauen. Das wäre nicht nur die konsequenteste Lösung, sondern auch die beste Werbung, die man kostenlos haben kann.

      • 1. July 2009 at 21:54 | #97

        Nein, lieber Vox Populi, nicht schwerer, aber auch nicht leichter. Es ging mir auch weniger um den Namen, als um die Frage, was im Zuge des Prozesses in Münster zum Beispiel geschieht. Die innerparteilichen Probleme, wenn zwei Landtagsfraktionen nicht im Vorstand sind, habe ich erwähnt. Insofern stimmen wir auch mit Pro überein. Für einen Anpassungskurs habe ich schon nicht in der Jungen Freiheit gestanden. das können Sie mir glauben. :)

        Und was die zeitnahe Verkündung einer gemeinsamen Rechten angeht, dass dies ein Knüller wäre, da gebe ich Ihnen recht, lieber Griechenfreund. Das freut mich, dass ich den Rechnertag mit einer Zustimmung Ihrer Worte beschließen kann. das hätte ich heute morgen nicht gedacht. Nichts für ungut!

      • Tiwaz
        1. July 2009 at 22:16 | #98

        “Eine vernünftige Einigung – mit welchem Namen auch immer – ist absolut notwendig. Darin stimmen wir über ein. Ich halte nur ein Urteil vor dem September für verfrüht.”

        Warum? Was soll im September passieren?

        Apfel wird weder die Führung übernehmen, noch die Partei spalten. Dazu ist er zu schlau. Er weiß ganz genau, dass er die Basis niemals hinter sich vereinigen könnte. Dazu ist er zu importiert, zu bürgerlich und kann vor allem viel zu schlecht mit den eigenen Unteroffizieren.

        Das einzige, was sich bis zum September ändern wird, ist die Zerlegung der DVU-Fraktion in Brandenburg. Schade, aber offensichtlich notwendig, um denjenigen, die parteiintern mit einer Abspaltung liebäugeln, den Wind aus den Segeln zu nehmen.

        “Davon wird übrigens abhängen, ob die Einheit der Rechten zum Greifen nahe ist.”

        Tja, wie gesagt, Rieger wird nicht gehen und der NS-Flügel sich nicht zurückhalten. Ich finde das nicht gut, aber großen Schaden richtet es auch nicht an. Schlechte Presse gibt es sowieso, gute oder neutrale kann keine Rechtspartei erwarten.

        Sie können mit diesen Leuten nicht? Gut, dann suchen Sie sich eben ein warmes Plätzchen in der Publizistik.

        Schade für die Brandenburger. Fraktion und Stiftung wären eine gute Sache gewesen.

      • Nationalliberaler
        1. July 2009 at 22:16 | #99

        @Molau

        Die Ergebnisse im Westen sind fuer alle rechten Parteien schlecht. Das Ost-West-Gefaelle ist ein Universalproblem und nicht NPD-spezifisch. Ob Udo Voigt sich politisch aeussert, ist mir eigentlich ziemlich egal. Wahrscheinlich sind die Aufgaben eines Parteivorsitzenden viel trivialer. Dass im Vorstand bestimmte Leute fehlen, scheint so zu sein. Aber warum? Vielleicht, weil die richtigen Leute (ich fand Ihre ITS-Programmatik ausgezeichnet) nach der Altermediakampagne etwas vorschnell das Feld geraeumt haben?

        Aber lassen wir den Schnee von vorgestern.

        Wie Prometheus schon sagt: Sie haben jetzt die Chance, Einfluss auf die NPD auszuueben (und das wollen Sie doch auch, geben Sie es schon zu *g*) und den realpolitischen Fluegel zu staerken. Sehen Sie die Sache weniger politisch und mehr von der taktisch-kaltbluetigen Seite: Die NPD moechte etwas von Ihnen und umso eher Sie verhandeln, umso mehr Einfluss koennen Sie auf die zukuenftige Einheitspartei ausueben. Klar wird Altermedia heulen und die ueblichen Verdaechtigen werden ihre Intrigen lostreten. Aber mein Gott: Das ist Politik!

      • Prometheus
        1. July 2009 at 22:23 | #100

        @ Andreas Molau

        “Das freut mich, dass ich den Rechnertag mit einer Zustimmung Ihrer Worte beschließen kann. das hätte ich heute morgen nicht gedacht. Nichts für ungut!”

        Tja, was ein längerer Dialog doch zu leisten vermag ?! Und wie freuen wir uns darauf, wenn erst die beiden PVs miteinander reden …

  37. Stefan
    1. July 2009 at 17:44 | #101

    Voigt verweigert sich einer Fusion weil er nicht den Bock zum Gärtner machen will.
    Wozu sich eine fünfte Kolonne in die Partei holen?
    Welche sich nach den Fleischtöpfen sehnt und eventuell sich progressiv auf die USA oder Israel berufen.
    Brinkmann würde ich in keine Partei integrieren.
    Weiss dieser ehrenwerte Mensch überhaupt was parteiinterne Demokratie ist?
    Sicherlich nicht, deswegen hat er sich gleich seine eigene Partei gekauft.
    Zudem sind diese Theoreme welche die DVU seit kurzen verwendet, völlig überholt.
    “Junge Rechte” ,”Neue Rechte” etc. wohl zulange auf einer Eichberg Broschüre geschlafen?
    Diese Theoreme führ(t(en immer schon zwangsläufih an einen Ort…in das NICHTS

    • Nationalliberaler
      1. July 2009 at 18:32 | #102

      Das ist genauso ein Bloedsinn. Typisches Altermedia Spaltgeschwafel.

  38. corilen
    1. July 2009 at 18:06 | #103

    Wenn es Herrn Faust und seiner DVU tatsächlich darum geht eine starke, geeinte und bundesweit gut organisierte Rechtspartei zu etablieren, dann nimmt er das Angebot zur Fusion an.

    Denn bald wird man sich wünschen in so einer recht “günstigen” Verhandlungsposition zu sitzen wie die DVU jetzt noch.

    Jeder fand die Art des Vorgehens der NPD als schäbig.
    Nur bei der Bewertung: nötig oder nicht scheiden sich die Geister.

    Die DVUist die einzige NOCH im Landtag sitzende rechte Partei in BB
    Ihr wurde schamlos in den Rücken gefallen.

    Eine optimale Situation für die doch recht blutleere DVU:
    Sie könnte jetzt immense Forderungen stell, wie diese hier als Bsp. angebrachten Kompromisse oder hinter verschlossenen Türen sogar weiter Eingeständnisse von der NPD fordern. z.B. Vorsitz der Bremen NPD von Faust oder, oder…
    Mehr Phantasie weniger Schmollecke!

    Leider befürchte ich, dass Molau, Faust und Co. zu verletzt sind um Größe zu zeigen.

    Nur wenn es so bleibt wie es sich jetzt abzeichnet (NPD vs. DVU), wird die DVU von der Bildfläche verschwinden und Molau, Faust und Co. sind weg vom Fenster.

    Zumindest um Molau würde es mir sehr leid tun, da er einiges für seine Überzeugung geopfert hat (Beruf) mit viel Elan und Ideenreichtum und Schwung die Szene bring. Auch wenn nicht immer alles zu Ende gedacht ist…

  39. Feuersturm
    1. July 2009 at 18:53 | #104

    Ich als Mitglied der NPD kann diesem Vorschlag nur zustimmen. So wären die Vorteile bei der Rechten und mit einer gerechten Verteilung der Listenplätze könnte jeder zufrieden sein. Wichtig ist nur, dass auf den Flugblättern und den Plakaten auch ersichtlich ist, dass die NPD, freie Kräfte und DVU ein Bündnis geschlossen haben. Der Wähler wird dieses Bündnis nicht bestrafen, sondern ein Ergebnis von 6,1% + X ist mit diesem Bündis sicherlich möglich. Gesichert wäre auf jeden Fall der Wiedereinzug in den Brandenburger Landtag!

    Entscheidenden Frage nur: Bis wann kann die eingereichte DVU-Liste zurückgenommen und die neue Liste eingereicht werden?

    Funktionäre der DVU, lasst die Vernunft walten! Es geht um Deutschland und unser Volk!

  40. Feuersturm
    1. July 2009 at 19:02 | #105

    Die entscheidende Frage hat sich soeben erübrigt. Wie oben im Text geschrieben ist der 10. August der Stichtag! Bis dahin ist ja noch genug Zeit sich über die Stichworte Synergieeffekt, handeln fürs Volk, und Ablegen von Einzelegoismen nachzudenken. Viel Glück Deutschland, viel Glück Brandenburg!

  41. Realist
    1. July 2009 at 19:08 | #106

    Auch bei den PROs gibt es Rückschläge

    http://www.pro-nrw-patriot.de/content/view/1414/499/

  42. Stefan
    1. July 2009 at 19:10 | #107

    Auch Molau wird auch nachdem Scheitern irgendwo unterkommen.
    Eventuell als Chefredakteur der neuen Munier zeitschrift

    • Nationalliberaler
      1. July 2009 at 19:17 | #108

      Dummes unkonstruktives Geruechtegekraechze. Verpiss Dich zur egomanischen Kuechenfee, Du Spaltbot!

  43. Reiner
    1. July 2009 at 19:24 | #109

    Guter Vorschlag. Ich befürchte nur, daß hierfür keine Zeit mehr bleibt. Die Landesliste der DVU dürfte bereits aufgestellt sein. Jetzt eine neue Versammlung zur Aufstellung einer neuen Liste unter Einhaltung der gesetzlichen Ladungsfrist einzuberufen dürfte kaum möglich sein. Bis die neue Liste dann beim Landeswahlleiter vorliegt dürfte die Frist zur Einreichung abgelaufen sein.

    So traurig es ist, es werden wohl beide Parteien antreten und beide an der 5%-Hürde scheitern.

  44. Stefan
    1. July 2009 at 20:11 | #110

    @ Nationalliberaler: Na wer wird den so persönlich.
    Nur weil ich kein “Jubelperser” bin und nicht in das eurosibirische Horn von Brinkmann und Molau blase, bin ich sicherlich kein Spalter.
    Spalter sind Leute welche jeglichen Diskurs meiden.
    Wie sieht den deine vision aus Nationalliberaler?
    Koalition aus CDU/FDP/Vereinigte Rechte und Molau als neuer Fini?

    • Nationalliberaler
      1. July 2009 at 20:57 | #111

      Nein, eine schlagkraeftige NPD als einzige Rechtspartei.

      Aber das interessiert Dich doch gar nicht.
      Dein Auftrag ist das grossflaechige Streuen von Geruechten.
      Genau wie der ganze unpolitische Spamabschaum bei Spaltermedia “DR.H.G.” “HimmelundSonne” “Adler” etc.”, der seit Monaten jede konstruktive Debatte torpediert.

      Der Neuanfang wird damit beginnen, Muell wir euch konsequent zu identifizieren und auszusondern.

  45. 1. July 2009 at 21:12 | #112

    Die Weichspüler der NPD sind im System angekommen:

    Statt sich auf die Freunde der Unterdrückungsreligion des Islam und die Etablierten zu stürzen, setzte die DVU-nahe Nationalzeitung auf Mutmaßungen, um die Islamkritiker schlecht zu machen. In der Nationalzeitungsausgabe Nr. 16/08, 11. April 2008 (www.archiv2008.national-zeitung.de/NZ16_2.html) wird unter der Überschrift: “Setzt ein Israel-Agent die Welt in Brand?” Was Geert Wilders (“Fitna”) wirklich will u.a. kritisiert, daß Geert Wilders die Leute in seinem Film “Fitna” auffordert, die “islamische Ideologie” zu bekämpfen. Damit werden also die Islamkritiker, die der These “Islam ist Frieden ” widersprechen in die Nähe von Weltbrandstiftern gerückt, während der Antisemitismus in diesem Artikel hingegen offen den Islamisten in die Hände spielt. Um es in deren Worten auszudrücken : Die “Systemfeinde” von der NPD sind somit im System angekommen, in dem sie – wie die Altparteien – die Islamisierung Europas durch die Bekämpfung von Geert Wilders lieber fördern, anstatt sie zu bekämpfen. So schreibt die aktuelle Deutsche Stimme sinngemäß das dieser Art von Rechtspopulismus schädlich ist und bekämpft werden muss. Die neue Rechte muss sich entscheiden, wenn sie wirklich neu sein will, ob sie ein Weichspülerkonzept a la NPD wünschen, die sogar mit den Linken verwechselt werden, oder ob sie den Mut hat, wie Pim Fortyn, wie Haider etc. und aktuell der wohl gefährdeste Politiker Europas Wilders, den mutigen und geraden Weg gehen will. Mit so einer NPD kann doch keiner zusammenarbeiten. Die NPD hat die Konkurrenzsituation geschaffen. Wird sie durch Sie nicht selbst beiseitegeräumt, ist es nur das gute Recht der DVU, nun mit dem Aufbau von Partei- und Jugendstrukturen zu beginnen.

    • Unperson
      2. July 2009 at 03:20 | #113

      http://www.nvsi.info/?p=1884

      Hoffentlich bist Du auch konsequent genug, dem Aufruf Deines Idols nachzukommen!
      Melde Dich schnellstmöglich bei der Bunzelsöldnertruppe und halte gefälligst für Deine auserwählten Freunde – die als “einzige” das “Licht der Demokratie” in den “Nahen Osten” tragen – Deine Rübe hin!

  46. Neocon-Zerstückler
    1. July 2009 at 21:50 | #114

    Eine gute Möglichkeit, wie man es machen könnte. Jetzt muss die gemeinsame Lösung aber auch schnell kommen! Wie auch immer sie aussieht. Gesamtrechts.tk sollte bei den Verantwortlichen immer wieder nachfragen und Stellungnahmen verlangen. Es muss zumindest sichtbar werden, an wem es liegt, wenn es nicht vorwärts geht.

    Mit einer gemeinsamen Lösung bekämen beide Parteien mehr, als sie eigentlich noch verlangen können. Macht jetzt vielleicht mal jemand den Anfang? Wenn nicht, muss eben, wie gesagt, Gesamtrechts.tk ran. Die, die nicht konstruktiv mitmachen, müssen angeprangert, geächtet und notfalls psychisch bearbeitet werden ;-)

    Es wird ja hier wieder über eine Fusion geredet. Warum denn “Alles oder nichts”? Nicht dass ich etwas dagegen hätte, aber das ist ja nicht mal das Thema. Es geht gerade mal um eine Zusammenarbeit in einem begrenzten Rahmen für einen begrenzten Zeitraum in einem begrenzten Gebiet. Mehr nicht. Umso unfassbarer, daß man so ein Riesenproblem daraus macht.

    Noch haben es die Beteiligten in der Hand. Sie können gefeierte Helden und strahlende Sieger werden – dann brauchen sie nur ein wenig Kompromissbereitschaft. Oder sie können Verräter und Versager sein – dann sollen sie einfach so weitermachen.

    Es wird am Ende niemanden interessieren, wer irgendeinen Pakt gebrochen hatte und auch nicht, ob ein Wahlergebnis der einen so schlecht war, dass die anderen angeblich gar nicht anders konnten als auch anzutreten. Das einzige, an das man sich erinnern wird, dass die absolut realistische Chance bestanden hat, es gemeinsam zu schaffen, zwei asoziale Parteien es aber aus Egoismus und Verachtung der eigenen Anhänger vermasselt haben.

    Was tut die DVU, damit es noch klappt? Antworten!

    Was tut die NPD, damit es noch klappt? Antworten!

    • Prometheus
      1. July 2009 at 21:57 | #115

      “Die, die nicht konstruktiv mitmachen, müssen angeprangert, geächtet und notfalls psychisch bearbeitet werden”

      Auch physisch würde ich vorschlagen !

      • Nationalliberaler
        1. July 2009 at 22:29 | #116

        Du willst die Kuechenfee verpruegeln?

        Ok, ich mach mit ;-)

  47. wagria
    1. July 2009 at 21:56 | #117

    @Anti-Islamist

    Die National-Zeitung = Frey und war noch nie anders. Anders als zu Zeiten, wo DVU auch Frey war hätte sie jetzt die Chance zur Kurskorrektur und damit auf ein Wählerpotential von ca. 20% (ohne nennenswerte Konkurrenz) gehabt. Naja, die neuen Führer kämpfen lieber um ein Potential von ca. 5% gegen einen harten Gegner NPD. Da kann man nix machen.

    • blacksun87
      2. July 2009 at 02:01 | #118

      20% wo sind die?

      • Tiwaz
        2. July 2009 at 04:47 | #119

        “20% wo sind die?”

        Als Wählergruppen größtenteils bei der CDU, zu kleineren Teilen bei den Nicht-Wählern und der Linkspartei. Oder falls sich die Frage nicht auf’s Parteienspektrum beziehen sollte: Überall. Mit Vorliebe in den Millieus der unteren Mittelschicht (Arbeiter, Handwerker, nicht-akademische Angestellte) und der Unterschicht.

        Also dort, wo der 68er-Wahn wenig Wirkung entfalten konnte. (Wen interessiert schon, was der Lehrer quatscht?)

        Die oft zitierten 20% Wählerpotential bezeichnen dabei diejenigen Personen mit einem sog. “geschlossenen rechtsextremen Weltbild”. Also ganz einfach die Personen, die bei der betreffenden Telefonumfrage die meisten Fragen zu den verschiedenen politischen und sozialen Problemfeldern “rechtsextrem” beantwortet haben. (“Ausländer sollten raus!”, “Juden sind ein Problem!”, “Wir brauchen wieder einen Führer!” usw. usf.) Je nach Machart der Studie kommen dabei Werte zwischen 15-25% raus. Die Werte der Personen, die “teilweise rechtsextrem” antworten, pendeln zwischen 35 und 50% der Befragten.

        Die Höhe der Werte hängen von der Subtilität der Fragestellung und oftmals ganz einfach von den Wünschen der Auftraggeber ab. Geht es also den Auftraggebern darum, das tatsächliche Gefährdungspotential für ihre sog. “Demokratie” herauszufinden oder sollen mal wieder Mittel für den “Kampf gegen Rechts” losgeeist werden?

        Diese auf den ersten Blick vollkommen übertrieben wirkenden Zahlen erklären übrigens ganz gut, warum Links- wie Rechtsextreme meist so chronisch schlechte Laune haben: Die einen, weil es ein so hohes Potential gibt, die anderen, weil sie es nicht abschöpfen können. ;)

        Diese Zahlen führen auch all jene Strategen ad absurdum, die ständig um den “guten Ruf” bemüht sind oder eine Abgrenzungsstrategie zu den “Radikalen” fordern: 5% bundesweit wären locker drin, würde es uns nur gelingen flächendeckenden Wahlkampf mit vorzeigbaren Gesichtern zu führen!

        Uns also denen, die ohnehin so denken wie wir, überhaupt erstmal als wählbare Alternative präsentieren.

        Ob und wie wir dann irgendwann auch die 20% knacken, ist ein Luxusproblem, das sich den heutigen Nationalisten kaum stellt.

        Die Nationalisten haben heutzutage in erster Linie ein organisatorisches Problem, genau deswegen gilt mein entschiedener Kampf allen Spaltern und Abgrenzern, die die mühsam erarbeiteten Fortschritte der letzten Jahre sabotieren wollen!

      • wagria
        2. July 2009 at 06:17 | #120

        @Tiwaz

        Die oft zitierten 20% hatte Schill in Hamburg schon fast erreicht (19.4%) – mit dem Linksruck der CDU und besonders schwarz/grün dürfte da noch mehr drin sein. Wählerhochburgen waren Stadtteile mit hoher Kriminalitätsbelastung, Türkisierte- oder von Türkisierung bedrohte Stadtteile und z.B. auch ein recht hoher Anteil Polizisten, die jeden Tag mit dem Dreck konfrontiert sind.

        Die CDU wird immer offener zur Partei der multinationalen Großkonzerne und dafür zu allen Opfern im eigenen Land bereit. Ihrer bodenständigen, dem Umfeld verbundenen Basis kann sie sich nur noch mit der Androhung von noch Schlimmeren als „kleineres Übel“ verkaufen. In Stadtteilen, die sie im Zuge ihrer internationalen Interessen den Moslems überlassen will, zieht auch das nicht mehr. Die Wähler stehen so zu sagen schon an der Busse und warten drauf abgeholt zu werden.

        Die NPD kann das nicht schaffen, aber sie hat so wie sie ist ihre Existenzberechtigung, sie bindet die Leute und Meinungen, die in einer modernen Rechtspartei mehr schaden als nutzen würden. In Richtung wirkliche Veränderung geht es nur mit einer POLITIKFÄHIGEN neuen Rechten (also ohne Faust/Molau/Brinkmann) die in möglichen Koalitionen die Wiederherstellung rechtsstaatlicher Grundsätze „gegen Rechts“ zur Vorbedingung macht. Es muss nach rechts die gleiche Offenheit herrschen wie sie heute nach links selbstverständlich ist. Um das zu erreichen, muss die neue Rechte streng gesetzestreu sein und darf keine NS-Ideologien vertreten. Pro ist da nach meiner Ansicht mit Israelfreundlich und Anstandsneger auf dem richtigen Weg. Die verzweifelt mit der Nazikeule um sich schlagenden etablierten Volksverräter machen sich nur selbst lächerlich.

        Während Schill damals von (Teilen) der Presse hofiert wurde, wird Pro von allen Seiten rigoros bekämpft. Die Wahl in Köln wird auch zeigen, über welche Macht die etablierten Medien tatsächlich noch verfügen. Bezüglich künftiger Strategien (im Westen) ist Köln für mich die wichtigste Wahl.

  48. blacksun87
    2. July 2009 at 02:20 | #121

    Mit der Macht kann man nicht flirten, man muß sie heiraten.
    - André Malraux

  49. Unperson
    2. July 2009 at 03:02 | #122

    …Organisationen und Parteien, die sich eher gegenseitig bekämpften anstatt den politischen Gegner – weil es ihnen so wichtig war, „dass ihre Lehre rein war“. Der Anführer der „Volksfront von Judäa“ macht im Film klar: “Die einzigen, die wir noch mehr hassen als die Römer… sind die von der scheiß Judäischen Volksfront”

    http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Leben_des_Brian#Glaube_und_Dogmatismus

  50. NPD-Mitglied
    2. July 2009 at 03:31 | #123

    Es ist eigendlich traurig das man sich zerreisst, egal von welcher Seite es kommt.
    Es ist nicht nur traurig, es ist sogar beschämend…. Das hat das deutsche Volk nicht verdient…..
    Hinfort mit dem Querulantendenken, weg mit den Streitigkeiten

    Eine Flagge, eine Kraft, ein nationales Deutschland

    Ich fordere seit einiger Zeit die Verschmelzung aller national gesinnten Parteien und Gruppierungen.

    Deutsch, sozial und geeinigt national!
    Das muss die Parole sein!

    Es geht nicht darum wer welchen Listenplatz bekommen soll, das sind persönliche Belange die in einer so wichtigen Sache wie die nationale Rettung Deutschlands zurückstecken muss.
    Langsam kommt man sich echt vor wie in einem Kasperletheater wo jeder meint er muss irgendwie und wo seinen Auftritt haben…
    Unsere Gegner lachen sich doch ins Fäustchen weil sie sehen das die nationalen Parteien sich zerfleischen. So haben die System-Medien es besonders leicht, das Volk dazu beeinflussen und die Systemparteien können weiter ungestört ihre dubiosen Machenschaften betreiben.
    Wann endlich wird begriffen das wir nur dann eine Chance haben, wenn wir alle an einem Strang ziehen? Wollt ihr endlich so weitemachen wie bisher?

    Ich fordere aufs schärfste alle national denkenden auf, persönliche Belange zurückzustecken und endlich vereint unter einem Dach zusammen und vereint an dem Ziel zu arbeiten, Deutschland von diesem Systemmoloch zu befreien und eine nationale, gerechte und soziale Demokratie zu etablieren.
    Nur vereint können wir was bewegen, weder lose noch gegeneinander!

    Ich hab langsam keine Lust mehr Deutschland diesen Systemlingen zu überlassen und zuzuschauen wie Deutschland mehr und mehr zu Multikultistan verfällt und das deutsche Volk weiterhin abgezockt wird…..

    Deutschland braucht wieder eine Zukunft!

    darum:

    Deutsch, sozial und geeinigt national!

    • blacksun87
      2. July 2009 at 03:42 | #124

      Einigkeit & Recht & Freiheit

      Ja du hast Recht.
      Ich will das auch, mich nervt es auch!

  51. Stefan
    2. July 2009 at 17:25 | #125

    Aber man kann nicht divergierende Strömungen vereinen.
    Eine Sammlungspartei ist sinnvoll, wenn alle sich zu einem gemeinsamen Vorgehen einigen.
    Wenn aber einige lieber Ihre Position als die einzige positionieren und anderen Strömungen Politikunfähigkeit attestieren , was dann?
    Molau und Konsorten wollen sogar die sozialreaktionären Pro Bewegungen noch integrieren.
    Wieso hat niemand sich um Leute wie Mechtersheimer etc. bemüht?

    • NPD-Mitglied
      2. July 2009 at 20:24 | #126

      Warum kann man das nicht?

      Weil die persönlichen Belange oder Posten wichtiger sind?

      Hier gehts net um den einzelnen sondern um Deutschland!!

      Warum wird das nicht begriffen?

      So wie es jetzt ist hat der VS und die Systemmafia leichtes Spiel…….

      grml…

      • unwichtig
        3. July 2009 at 00:03 | #127

        wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…. und wer einen Vertrag bricht, den erst recht nicht. Vertragsbruch bleibt es nun einmal. Warum erst jetzt kurz vor der Wahl ? Bereits vor Monaten wurde diese Opption seitens der NPD in Erwägung gezogen, den Deutschlandpakt zu brechen. Insider wußten das. Doch warum kommt man erst jetzt damit? Schon mal nachgedacht? Denk einfach mal 2-3 Schritte weiter….und Du kommst bestimmt darauf

    • corilen
      2. July 2009 at 22:56 | #128

      Ja was ist denn aus dem Mechtersheimer geworden? Von dem hört man ja schon ewig nichts mehr…

  52. Kolle
    2. July 2009 at 23:32 | #129

    Jetzt aufeinander zugehen und nach dem Vorbild der SED “Die Rechte” gründen! Alles andere wäre dumm!

    • unwichtig
      3. July 2009 at 00:04 | #130

      …leider ist es dafür zu spät :-(

  53. Bernd Zeise
    6. July 2009 at 23:40 | #131

    #Prometheus

    Mit einem Lächeln verfolge ich seit Tagen Ihre Komentare und kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass Sie uns etwas verschweigen.
    Wer keinen ” Dreck am Stecken ” hat, schreibt auch uter seinem Klarnamen und macht ihn nicht zum Geheimnis.Da Ihnen Ihre Zeit sehr kostbar ist, komme ich fast zu der Annahme, sie wird bezahlt !

    • Prometheus
      6. July 2009 at 23:43 | #132

      Wie gesagt, mein Name ist Reimers, Rudolf Reimers !

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