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Interaktiv-Podcast mit Frank Franz (NPD) – Folge 3

Nachfolgend die dritte Ausgabe des Interaktiv-Podcasts mit Frank Franz, dem Landesvorsitzenden der NPD Saarland. Wer seine Frage in einer der nächsten Folgen beantwortet haben möchte, schreibt uns hier. Fragen im Kommentarbereich werden nicht beachtet.

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Categories: Exklusiv
  1. Prometheus
    5. July 2009 at 17:52 | #1

    Lieber Frank Franz,

    ich finde es grundsätzlich gut, wenn jemand so wie Sie klare Standpunkte vertritt und diese auch deutlich artikuliert. Ob es allerdings besonders klug war, die Entscheidungen des eigenen Bundesvorstands ausgerechnet in derart exponierter Weise (Podcast) und ausgerechnet zu diesem sensiblen Zeitpunkt (Wahlkampf) in Frage zu stellen und zu kritisieren, wage ich doch stark zu bezweifeln.

    Hier wird zur Unzeit und zur Freude linker Medien ohne Not weiteres Öl ins Feuer gegossen. Ihr Verhältnis zum Bundesvorstand und Ihre Meinung zum Ende des Deutschlandpaktes dürfte potentielle Wähler herzlich wenig interessieren. Das alles sind Interna, die man grundsätzlich nicht in die Öffentlichkeit trägt.

    Zumindest in Wahlkampfzeiten rücken in allen Parteien die widerstreitenden Kräfte zusammen, demonstrieren Disziplin und Geschlossenheit und stehen “wie ein Mann” hinter ihrer Führung. Jeder Politprofi sollte wissen, dass Zerrissenheit & Schwäche im äusseren/medialen Erscheinungsbild unbedingt zu vermeiden sind. Inhaltliche Antagonismen sind einfach kein Thema für Wahlkampfzeiten.

    Im Kampf steht jeder Offizier, jeder Unteroffizier, jeder Soldat geschlossen hinter seiner Führung und erfüllt den ihm zugewiesenen Auftrag auf seinem Posten, an seinem Frontabschnitt. Eine Infragestellung der Befehlskette oder die öffentliche(!) Kritik eines Offiziers an den Entscheidungen des Generalstabs (ob sie einem nun in den Kram passen oder nicht) nennt man Wehrkraftzersetzung.

    Nichts für ungut, aber Sie als Portepee sollten das eigentlich wissen.

    MkG

    • 5. July 2009 at 18:41 | #2

      “Zumindest in Wahlkampfzeiten rücken in allen Parteien die widerstreitenden Kräfte zusammen, demonstrieren Disziplin und Geschlossenheit und stehen “wie ein Mann” hinter ihrer Führung. Jeder Politprofi sollte wissen, dass Zerrissenheit & Schwäche im äusseren/medialen Erscheinungsbild unbedingt zu vermeiden sind.”

      Mag sein, daß ich nicht zu den “Politprofis” gehöre. Ich werde mich aber weder verbiegen, noch werde ich Dinge tun, von denen ich glaube, daß meiner Heimat schaden.

      “Im Kampf steht jeder Offizier, jeder Unteroffizier, jeder Soldat geschlossen hinter seiner Führung und erfüllt den ihm zugewiesenen Auftrag auf seinem Posten, an seinem Frontabschnitt. Eine Infragestellung der Befehlskette oder die öffentliche(!) Kritik eines Offiziers an den Entscheidungen des Generalstabs (ob sie einem nun in den Kram passen oder nicht) nennt man Wehrkraftzersetzung.”

      Ich hatte niemals das Gefühl, für Offiziere oder Generalstäbe zu kämpfen. Meinem Volk und meiner Heimat alleine gilt mein Einsatz. Bedenken Sie dies, wenn Sie mir noch einmal ins Gewissen reden möchten. Meinen Auftrag? Mein Auftrag heißt Deutschland! Und ich wäre froh, wir hätten alle den selben Auftrag.

      • der Kritiker
        6. July 2009 at 12:59 | #3

        Hallo Herr Franz ,
        wenn ich Sie richtig verstanden habe , habe Sie in etwa propagiert , das sie nur sich selbt und Deutschland verpflichtet sind. Das ist mit Verlaub , die falsche Einstellung . Sie sind Teil einer Partei und als dieses haben Sie sich unterzuordenen. Wenn Sie das nicht möchten , sollten Sie sich überlegen ob es nicht ratsam wäre etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Eins muss ganz klar sein , solang Sie nicht Bundesvorsitzender sind , haben sie verdammt nochmal die Pflicht sich unter zu ordnen.
        Nicht umsonst sagen viele Kameraden , das sie politische Soldaten sind.
        mit ein wenig Unvertändnis

        der Kritiker

      • 6. July 2009 at 13:30 | #4

        Hallo,

        die Diskussion fiele mir wesentlich leichter, wüßte ich, mit wem ich es zu tun habe und wo er steht. Ich möchte Ihre Argumentation nicht ganz verteufeln. Leider dürfte ich mich nach Ihrer Interpretation aber verbal gar nicht wehren, weil ich meinen Standpunkt ja untermauern müßte und mich somit weiter schuldig machen. Ich lasse das also. Wenn jeder einen neuen Laden aufmacht, nur weil er mit Entscheidungen nicht einverstanden ist, dann hätten wir so viele Parteien wie Einwohner. Das ist -mit Verlaub- Unsinn. Natürlich gibt es eine Parteidisziplin und ich habe nicht das Gefühl, daß ich diese verletzt habe. Ich sage ja nicht, die Partei ist schlecht. Ich habe lediglich meine Meinung zu einem Beschluß geäußert, weil ich danach gefragt wurde.

    • 6. July 2009 at 02:47 | #5

      Herr Prometheus,

      Ihren gut gemeinten Ratschlag in allen Ehren… Es ist vorbildlich und volksnah, dass man zu seinen Fehlern und denen der Partei steht, anstatt sie unter den Tisch zu kehren und zu hoffen, dass die Öffentlichkeit kein schlechtes Urteil darüber abgibt. Die NPD scheint ohnehin nicht dem Ideal der schlafenden Gesellschaft zu entsprechen, daher ist es der absolut richtige Weg, sich über Ehrlichkeit und Transparenz Gehör und Volksbeteiligung zu verschaffen. Allein, dass sich Wähler freie Gedanken über solche Dinge machen können ist ein guter Schritt in eine vertrauenswürdige Zukunft ;-)

  2. Flugzeugführer
    5. July 2009 at 18:09 | #6

    Herr Franz: Vielen Dank für die klaren Worte!Es ist gut zu wissen das es noch solche anständigen Charaktere in meiner Partei gibt!

    Prometheus: Wenn der “Generalstab” unehrenhafte und verbrecherische Befehle gibt und solche Handlungen fordert “wird Widerstand zur Pflicht” und ist keinesfalls “Wehrkraftzersetzung”!
    Was Sie fordern ist Kadavergehorsam und der wiederspricht entschieden der deutschen Art!!

    • RevierFörster
      6. July 2009 at 13:12 | #7

      Wen die Wehrmacht dermaßen unflexibel gehandelt hätte und jeder Untergebener stur die Anweißungen von oben befolgt hätte, ohne nachzudenken und den aktuellen Umständen anzupassen, wäre sie nie so erfolgreich gewesen wie sie in vielen Fällen war.

  3. 5. July 2009 at 21:28 | #8

    Die NPD sollte das Angebot der DVU zum Zusammenschluß annehmen, aber vorläufig noch weiter die Voraussetzungen für einen Wahlantritt in Brandenburg schaffen.

    Der von der DVU vorgeschlagene Kongreß müßte aber noch vor der Landtagswahl in Brandenburg stattfinden…

    …wenn das Angebot der DVU nicht ernstgemeint sein sollte, könnte die NPD dann zur Landtagswahl in Brandenburg antreten.

  4. Axel Heinzmann
    5. July 2009 at 21:30 | #9

    In Wahlkampfzeiten soll man tatsächlich zusammenrücken – und keine Fronten hinter der Front eröffnen, wie das mit der Aufkündigung des Deutschlandpaktes NPD/DVU geschehen ist! Deshalb ist auch das Gerede vieler Rechter von der “Volksgemeinschaft” romantischer Unsinn etwa von dem Niveau vieler Christen, wenn sie über die vermeintlich heilen Zustände in Adam und Evas “Paradies” berichten. Diese “Volksgemeinschaft” hat sich ja gerade jetzt wieder im Zusammenhang NPD/DVU ad absurdum geführt. Um junge Leute an uns heranzuführen, dürfen wir sie deshalb nicht mit Geseire über den Idealzustand der “Volksgemeinschaft” verarschen (Kameradschaft als Ziel reicht auch aus!)), sondern müssen ihnen Schlüsselerlebnisse über den Unrechtscharakter dieses Systems, die Verbrecherischkeit der Linken und die Feigheit der bürgerlichen Etablierten verschaffen. Das sind z.B. rechtswidrigerweise verbotene Demonstrationen und Konzerte, Polizei- und Justizterror, Volksfronten gegen rechts aus Kommunisten und CDU/CSU/FDP-Zeitgeistigen und natürlich die tagtägliche staatlich subventionierte und goutierte Antifa-Gewalt gegen uns alle.
    heinzmann.axel@web.de

  5. RTK
    5. July 2009 at 22:46 | #10

    Rhetorisches Talent hat er. Mehr als Apfel, Pastörs und Voigt. Geht vom Stil her in Richtung Roland Koch.

  6. Meckerer
    6. July 2009 at 10:00 | #11

    Klasse Herr Frank Franz, ich finde Sie werden immer besser und sicherer und Ihre Auftreten ist perfekt. Weiter so. Wir brauchen Sie als den deutschen C.H. Strache.

    • RevierFörster
      6. July 2009 at 13:14 | #12

      Genau, er ist auf dem richtigen Weg und er tut etwas im Gegensatz zu den Meckerern hier.
      Viel Erfolg, Kamerad Franz und lassen Sie sich nicht entmutigen von den ganzen “Obergescheitles” hier.

  7. Frank
    6. July 2009 at 13:22 | #13

    Herr Franz gefällt mir.
    Ob er allerdings in der richtigen Partei, das weiß ich nicht.
    Die nächsten Monate werden zeigen wohin es mit der deutshcen rechten geht.
    Die ersten fronten klären sich nach Brandenburg.

  8. HeimatFritz
    6. July 2009 at 13:28 | #14

    Herr Franz lassen Sie sich nicht den Mund zukleben. Ihre Ansicht halte ich für sehr ehrenhaft und vorbildlich zugleich. Ihren Dienst für unser Volk und unsere Heimat ist absolut richtig! Sie fahren wenigstens nicht gedanklich nur auf einer Parteischiene und lösen sich somit von einem drohenden Tunnelblick. Ihr Wort in allen Ehren, es müsste mehr aufrechte Patrioten Ihres Kalibers geben. Aber genau weil das nicht so zu sein scheint, könnten Sie ja auch jemand besonderes sein ; ). Desweiteren lassen Sie sich bitte nicht einreden Sie wären irgendjemandem untreu geworden. Im Gegenteil Sie haben den Vertragsbruch in den eigenen Reihen richtig erkannt und zurecht darauf hingewiesen, dass dies kein kameradschaftliches Verhalten gewesen ist. Auch von mir weiterhin viel Erfolg im Saarland!

  9. 6. July 2009 at 14:13 | #15

    Wenn Sie das noch freisprechend hinkriegen würden, wären Sie wirklich begabt.

    Weiter machen.

    Gruß!

  10. 6. July 2009 at 14:25 | #16

    Wie kommen Sie denn alle darauf, daß es abgelesen ist? Bei den ersten beiden Folgen habe ich direkt in die Kamera gesehen. Diese Folge ist doch nicht schwieriger oder stellt besondere rhetorische Anforderungen. Wir wollten lediglich etwas mehr Abwechslung, damit nicht immer alles gleich aussieht. Bei einem normalen Interview sieht der Sprecher auch nicht direkt in die Kamera, sondern zum Fragesteller.

    • Dr. H. G.
      6. July 2009 at 19:23 | #17

      Kompliment – Sie sind ja wirklich toll! Und alles, ohne abzulesen. Die DVU, Molau, Brinkmann, Worch, Faust und Co. werden Sie dafür lieben. Obendrein sind Sie auch noch sehr fotogen. Geben Sie diesbezüglich mal Herrn Krebs aus Hessen einen Tipp. Aber das geht wahrscheinlich nicht – der ist ja in einer anderen Partei, der NPD.

      • 6. July 2009 at 20:00 | #18

        Sie schaffen es tatsächlich prima, einen 5 1/2-Zeiler zu schreiben, der völlig sinnfrei ist. Meine Hochachtung. Verraten Sie uns auch, mit wem wir es zu tun haben? Ist der Dr. echt? Oder soll der Benutzername nur kaschieren, was sonst allzu offentsichtlich wäre? Weil Sie scheinbar genau wissen, was das Richtige ist, freue ich mich auf eine inhaltliche Diskussion mit Ihnen, Herr Doktor.

    • Dr. H. G.
      6. July 2009 at 20:55 | #19

      Ja Herr Franz – ist alles echt!
      freundliche Grüsse, Dr. med. G. Hartwig MPH, Mitglied NPD-NRW.
      (Allerdings bin ich kein Parteifunktionär und muss zwischen meinen Kommentaren auch noch arbeiten). Im Übrigen habe ich Sie doch bezüglich ihrer Fotogenität auch gelobt. Ich denke nur, sie setzen in Ihrer Zusammenarbeit mit der DVU- Funktionärsclique auf das falsche Pferd. Eine wünschenwerte Intellektualisierung der NPD bewirken Sie bestimmt nicht, indem Sie Sie jugendliche Nationalisten mit vielleicht etwas radikaleren Ansichten zurückweisen und glauben, durch Verbürgerlichung Wähler für die NPD zu gewinnen.
      Die Hetze von Molau und Co. gegen die NPD halte ich zudem für unerträglich. Mit solchen Menschen möchte ich nie zusammenarbeiten und eine Partei, die diese Menschen beinhaltete, würde ich auch nie wählen – weswegen ich Ihr Faible fur die DVU weder verstehe noch unterstützen kann.
      Ich halte es für wichtiger, als Partei NPD die Menschen, insbes. die Jugend zu überzeugen, und weiter einen deutlich systemkritischen Kurs beizubehalten. Wollen wir (auch Sie) denn etwas ändern oder alles so belassen, wie es ist?
      DerZusammenschluss von Häuptlingen, denen es in erster Linie um Ihre Postionen und Einnahmen geht, bringt nichts. Immer wiederkehrende Vereinigungsversuche, die bereits vor der Vereinigung das Virus der Spaltung in sich trugen, sind nur kontraproduktiv und kosten uns nur Zeit (die wir in Anbetracht der demographischen Entwicklung sicher nicht mehr haben).
      Die NPD lebt – und kämpfen wir für Ihr Leben und Ihren Erfolg! Die DVU ist tot – sie ruhe in Frieden!

      • 6. July 2009 at 21:43 | #20

        Werter Herr Dr. Hartwig,

        besten Dank für Ihre Einlassung, die ich durchaus nachvollziehen kann. Nur teile ich Ihre Auffassung nicht, was eine mögliche Vereinigung angeht. Die NPD war ebenfalls über Jahre hinweg “tot” und ist dank kluger Entscheidungen und beherztem Handeln wieder auferstanden. Ich würde mich über den Tod der DVU also nicht zu früh freuen. Daher empfinde ich es als sinnvoll, nationale Parteien unter einem Dach zu vereinen. Glauben Sie mir. Es liegt mir fern, mich mit Leuten einzulassen, die den Kern unseres Ziels nicht teilen. Erhalt von Volk und Heimat. Ich bin hier zu keinerlei Kompromiss bereit. Ich habe auch kein Faible für die DVU und ich spreche auch nicht von einer vereinten Rechten, weil ich das für Molau oder sonstwen tue. Ich tue das, weil ich davon überzeugt bin. Vielleicht irre ich mich. Vielleicht aber auch nicht. Der Wähler sieht das parteipolitische Geschehen nicht aus dem gleichen Blickwinkel wie wir. Er sieht mehrere nationale Splitterparteien. Er sieht auch nicht die richtige Motivation hinter uns, sondern nur den von den Medien gezeichneten Nazi. Ich habe so oft versucht, zu erklären, daß ich niemals unsere Ziele aufgeben wollte, sondern nur unsere Verpackung attraktiver gestalten möchte. Leider wird mir immer vorgeworfen, ich wolle die NPD weichspülen. Das ist Unsinn. Man kann nicht ein bißchen Nationalist sein. Ich bin aber zur Überzeugung gelangt, daß wir keinen Erfolg haben werden, wenn wir auf einen radikalen Kurs setzen. Wir werden es nur schaffen, wenn wir vom Wähler als wählbar empfunden werden. Der Glaube, man würde uns schon wählen, wenn die Umstände nur noch schlimmer werden, halte ich für eine fatale Fehleinschätzung, die uns wertvolle Zeit kostet.

        Ich habe das Interview von Herrn Schweiger gelesen und was er über die FPÖ sagte. Ich bewundere diese Aufrichtigkeit. Von der Lebensgeschichte und Lebensleistung ganz abzusehen. Aber wen möchten wir denn damit erreichen? Wir bewegen uns doch nur im eigenen Kreis. Wir erreichen die Wähler nicht. Ohne Wähler gibt es aber keine Erfolge. Den Marsch auf Berlin wird es nicht geben. Das mißglückte schon in den 20ern. Und damals hat jemand erkannt, daß er bürgerlich und gemäßigt agieren muß, wenn er Erfolg haben will.

      • N.I.L.
        6. July 2009 at 22:15 | #21

        @ Dr. H.G.

        Ich möchte mich ja jetzt nicht in die Diskussion einmischen aber etwas muss ich jetzt einfach loswerden:

        Bei den meisten Kommentatoren die den Paktbruch der NPD als sinnvoll verteidigt haben, war immer wieder zu lesen, die DVU wäre “tot”. Aber kein einziger hat dabei bedacht oder erwähnt das auch tote Parteien einen Einzug der NPD verhindern, denn sehen wir es mal realistisch, was für einen Grund hat die DVU denn im Moment die BTW zugunsten der NPD sausen zu lassen?

        Nachdem im Moment davon auszugehen ist das bei einem gleichzeitigen Antritt in Brandenburg keine der beiden Parteien in den Landtag kommt, kann es der NPD Führung ja primär nur noch um die Kostenerstattung gehen. Mir drängt sich da die Frage auf ob sich das rechnet wenn die DVU der NPD bei der BTW viel mehr Geld = Wähler “abnimmt”.

        @Frank Franz

        Ihre Einstellung zu Deutschland finde ich TOP und es freut mich wirklich das jemand sich offen solch schwierigen Fragen stellt. Im Allgemeinen mein Lob (auch wenn es nur das Lob eines Wählers ist) an alle Parteifunktionäre egal ob REP DVU NPD das sie sich hier immer wieder an einer Diskussion beteiligen das demonstriert eine Nähe zum Wähler wie sie keine “Volkspartei” je erreichen könnte.

  11. wagria
    6. July 2009 at 20:29 | #22

    @Frank Franz

    Sie reden nach wie vor von einer „vereinigten Rechten“ die von der Basis und den Wählern angeblich gewollt sein soll. Ich weiß nicht, wie zuverlässig die genannten Mitgliedszahlen sind: Für das Jahr 2005 hat die NPD ein Mitgliedsbeitragsaufkommen von über 500 000 Euro angegeben – bei der DVU waren es etwas über 100 000 Euro. Also als etwa gleich groß würde ich das nicht bezeichnen – zumal auch noch die Frage offen ist, wie viele Mitglieder tatsächlich mitziehen. Die hier immer wieder angesprochene Vereinigung durch Fusion würde bedeuten, dass sich NPD und DVU auflösen und zusammen eine neue Partei gründen. Glauben Sie, dass in der Saar-NPD bei einer Mitgliederbefragung die Mehrheit für die Selbstauflösung stimmen würde?

    • 6. July 2009 at 20:36 | #23

      Ich glaube, daß ich meine Kameraden von der Notwendigkeit einer vereinten Rechten überzeugen kann. Vielleicht nicht jeden. Aber die Masse hat verstanden, daß wir mit diesem “Gewurschtel” nicht weiterkommen. Mitgliederzahlen hin oder her. Das ist ja auch nicht das größte Problem. Den größten Impuls würden wir doch beim geneigten “Rechtswähler” setzen, der mit einer “großen” Rechten endlich das Gefühl hätte, daß es voran geht.

      • Dr. H. G.
        6. July 2009 at 21:01 | #24

        Sehe ich nicht so – siehe K0mmentar oben!
        Man kann nicht alles Zusammenwerfen, was sich selbst als “rechts” bezeichnet, bzw. vom brd – System als “rechts, rechtsradikal oder rechtsextrem” tituliert wird.

  12. 6. July 2009 at 20:49 | #25

    Meinen großen Respekt!

    Sie, lieber Herr Franz, werden von Mal zu Mal besser

    Mimik, Klangfarbe und Gestik stimmen und verleihen Glaubwürdigkeit. Man kauft Ihnen ab, dass Sie hinter dem Gesagten mit voller Leidenschaft stehen.

    Und Unrecht haben Sie nicht: Nur weil einige Funktionäre nicht von ihren Sessels lassen können, heißt das nicht, dass sie nicht eines Tages von der Basis überrollt werden. Das Bedürfnis nach Einigkeit ist nicht zu übersehen.

    Leider fehlt es bislang, so meine Beurteilung, gerade auch an der richtigen Kommunikation. Man weiß noch nicht, wo man hin will und wie es gehen soll (siehe dazu meine Mehr-Säulen-Strategie).

    Ihre Videobeiträge könnten auch hier eine gewisse Linie vorgeben und massentauglich sein.

    Bitte weiter so! Viel Erfolg im Saarland – von dort aus könnte wahrlich ein großes Signal für die Bundestagswahl ausgehen.

  13. Die_Wacht_am_Rhein
    7. July 2009 at 01:42 | #26

    Sehr geehrter Herr Franz,

    ich habe am 22. Juni bei AM mit großem Interesse den Bericht
    “Frank Franz: /“Endlich zusammenführen was zusammen gehört” gelesen und damals folgenden Kommentar abgeben:

    *34 *Die_Wacht_am_Rhein * // Jun 22, 2009 at 21:47

    “Höre hier bei AM erstmals etwas über/von Herrn Franz und muß sagen:

    nach Lektüre seiner Analyse sowie der “Besichtigung” seines
    Internetauftritts ist mein erster Eindruck durchaus wohlwollend!

    Der Mann hat im Gegensatz zu den Herren Schlierer, Molau und Voigt
    zweifellos eine gewisse, charismatische Ausstrahlung und weiß –
    zumindest schriftlich – auf angemessenem, nachvollziehbarem,
    intellektuellem Niveau zu formulieren.

    Der Kernsatz seiner “Diskussionsvorlage” lautet für mich:

    “Wir brauchen eine straff geführte Parteileitung, die im Stande
    und Willens ist, auch widerstreitende “Flügel” vereinen zu können.”

    Ich bin bekanntlich weder NPD- noch DVU- oder REP-
    Wähler/Symphatiesant (sondern wünsche mir lieber eine “neue”,
    explizit rechte Partei) und würde diese grundsätzlich richtige
    Forderung von Herrn Franz wie folgt umformulieren bzw. ergänzen:

    Wir brauchen eine straff geführte patriotische Partei unter
    Leitung e i n e r einzigen massenkompatiblen
    Führungspersönlichkeit, die sich durch Charisma, Intellekt,
    rhetorisches Talent auszeichnet sowie den Umgang mit den (System-)
    Medien souverän beherrscht!
    Ein solcher Parteiführer muß dann in der Tat im Stande und Willens
    sein, zunächst das gesamte deutschnationale Lager rechts von der
    Union zu einen, um dann vereint in den unausweichlichen Kampf
    gegen unsere g e m e i n s a m e n Feinde = die linksliberale
    Gutmenschenbrut, die verbrecherischen Antifa-Zecken sowie die
    furchtbaren Muselmaniacs zu ziehen!!!”

    Heute habe ich mir auf AM Ihren aktuellen Video-Podcast angeschaut und war einmal mehr beeindruckt von Ihrem sehr seriös wirkendem Auftreten, welches mich – im positiven! – etwas an den von mir sehr geschätzten Vorsitzenden der FPÖ, Herrn H.C. Strache, erinnert.

    Ich verorte mich politisch als (radikal) rechtskonservativ von der sozialdemokratisierten Union, habe wie Sie als auf-rechter Patriot in der BW gedient und war als Student aktives Mitglied in einer (schlagenden) Studentenverbindung mit stark deutschnationaler Ausrichtung.

    Für mich wie für die allermeisten meiner Freunde/Bekannten gab es in der bundesdeutschen Geschichte (leider) nur einen einzigen Politiker, der uns mit seinem Intellekt, Charisma, Redetalent und souveränen Umgang mit den (System-) Medien wirklich “aus der Seele” sprach:

    Franz Schönhuber!!!

    Genau so jemanden bräuchte die deutsche Rechte gerade jetzt wieder in unserem heiligen, deutschen Vaterland und wer weiß:
    vielleicht entwickeln Sie – Herr Franz – sich ja genau zu einer solchen “Lichtgestalt”!?!

    Eine ehrliche Chance sollte Ihnen jedenfalls jeder auf-rechte Patriot im gesamten deutschnationalen Lager geben, egal, ob er nun REP-, DVU-, NPD- nah oder wie ich parteilich ungebunden ist.

    Ich bedauere, daß Sie nicht hier in der Reichshauptstadt Berlin politisch wirken, da würde sicher nicht nur ich mal “über meinen Schatten springen” und mir ein persönliches Bild von Ihnen ggf. auch auf einer NPD-Veranstaltung machen..

    Aber wer weiß: vielleicht gelingt es Ihnen ja, die NPD zu einer Art deutschen (Strache-)FPÖ aufzubauen – dann wäre Ihnen die Mitarbeit auch der meisten, z.Z. noch politisch “heimatlosen” Rechtsintellektuellen sicher!

    In diesem Sinne verbleibt

    Die_Wacht_am_Rhein

  14. Prometheus
    7. July 2009 at 10:40 | #27

    @ Frank Franz

    “Und damals hat jemand erkannt, daß er bürgerlich und gemäßigt agieren muß, wenn er Erfolg haben will.”

    Absolut richtig !

    Man muss es endlich schaffen, die “Verpackung” so attraktiv zu gestalten, dass neue/größere Wählerschichten erschlossen werden ohne dabei die eigene Klientel zu verprellen.

  15. harald
    7. July 2009 at 11:43 | #28

    EEinverstanden. Aber was macht man mit denen, die hinter einer attraktiven Verpackung sofort den Verrat von Idealen wittern? Genau DAS ist doch eines der Hauptprobleme in der heutigen NPD!

    • Prometheus
      7. July 2009 at 11:48 | #29

      Die klärt man entsprechend auf und bindet sie ein. Wer sich aber auf Dauer nicht hundertprozentig an die Parteidisziplin hält, der fliegt raus.

      So einfach ist das !

  16. Wolfgang Steinmeier
    7. July 2009 at 15:05 | #30

    @ Frank Franz

    Sie haben das schon richtig erkannt. Zum Kritiker sei nur gesagt, eine Partei ist nur Mittel zum Zweck, sie darf nie Selbstzweck werden. Leider sind das heute alle relevanten Parteien ohne Ausnahme (nicht nur der Rechten). Frank Franz hat Recht, daß es zunächst nur um Deutschland und seine (unsere) Heimat geht. Dagegen sind die Spinnereien von Rieger und Wulf die bewußte oder unbewußte Handschrift der Gegner, des Verfassungsschutzes, um dieser Sache und auch der Sache der Nationaldemokraten zu schaden, das sollte Voigt sofort begreifen. Deshalb muß man diszipliniert hinter Apfel, Frank, Pastörs, Rossmüller stehen, denn zu denen gibt es keine Alternative, die sind verdammt dazu, erfolgreich zu sein.

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